Mo., 01.07.2024 , 11:33 Uhr

Regensburg: Passagierschiff streift Eisenbahnbrücke

Die Verkehrspolizei in Regensburg hatte es am Sonntag mit einem Schiffsunfall zu tun. Im Bereich Schwabelweis hatte ein Passagierschiff die Eisenbahnbrücke gestreift.

Wie die Verkehrspolizeiinspektion Regensburg berichtet, ist am Sonntagabend (30.6.) ein Schiff beim Unterfahren der Schwabelweiser Eisenbahnbrücke mit dem Steuerhaus gegen die Unterkante der Brücke gestoßen. Der Unfall ist gegen 18:20 Uhr passiert, als das Schiff gerade in Richtung Passau unterwegs war. Durch den Zusammenprall mit der Brücke ist das Steuerhaus laut Polizei erheblich eingedrückt worden. Das Passagierschiff musste auf Höhe Schwabelweis anlegen. Es darf erst weiterfahren, wenn die notwendigen Reparaturen abgeschlossen sind. Die Gäste durften allerdings über Nacht an Bord bleiben. Auch ein geplanter Ausflug der Passagiere kann stattfinden, sie werden mit Bussen nach Passau gebracht.

Sachschaden entstanden – Statik nicht in Gefahr

An der Eisenbahnbrücke ist laut Verkehrspolizei ein Schaden von etwa 20.000 Euro entstanden – die Statik sei nicht wesentlich beeinträchtig. Die Brücke wurde bis ca. 21.45 Uhr für den Bahnverkehr gesperrt. Der Schaden am Schiff beläuft sich auf ca. 50.000 Euro.

MF / Pressemitteilung

 


Auf der Donau in der Oberpfalz ist ein Passagierschiff gegen eine Brücke geprallt und hat daraufhin seine Reise unterbrechen müssen. Wie die Polizei mitteilte, stieß das Schiff am Sonntagabend in Regensburg mit dem nicht komplett eingefahrenen Steuerhaus gegen die Schwabelweiser Eisenbahnbrücke. Das Steuerhaus sei stark eingedrückt worden, das Schiff habe anlegen müssen.

Die Brücke sei für etwa dreieinhalb Stunden gesperrt worden, der Schaden an dem Bauwerk betrage rund 20.000 Euro. An dem Schiff sei ein Schaden in Höhe von etwa 50.000 Euro entstanden, so die Polizei. Die Passagiere hätten die Nacht zum Montag auf dem Schiff verbracht und seien dann mit Bussen zu einem Ausflug gefahren worden. Am Dienstag sollte das Schiff seine Weiterreise antreten können, sagte ein Polizeisprecher.

dpa

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