Was auf den ersten Blick wie eine schlichte Schlüsselübergabe wirkt, bedeutet für viele Familien in Ostbayern konkrete Hilfe im Alltag. Das Auto ist ab sofort im Einsatz für Kinder und Familien, deren Leben durch Frühgeburt, schwere Krankheit oder Unfall aus der Bahn geraten ist.
Für betroffene Familien endet die medizinische Betreuung häufig mit der Entlassung aus der Klinik. Doch gerade der Übergang in den Alltag zu Hause ist eine besonders sensible Phase.
Der Bunte Kreis KUNO Familiennachsorge Regensburg, eine Einrichtung des Krankenhauses Barmherzige Brüder Regensburg – Klinik St. Hedwig, begleitet Familien nach dem Klinikaufenthalt weiter. Das interdisziplinäre Team unterstützt sie medizinisch, pflegerisch und psychosozial.
Die Fachkräfte kommen dorthin, wo ihre Hilfe am dringendsten gebraucht wird: direkt ins Kinderzimmer.
Damit diese Betreuung möglich ist, braucht es Mobilität. Denn viele Leistungen werden nur teilweise von den Krankenkassen übernommen. Die Initiative ist deshalb auf Spenden angewiesen.
Professor Dr. Sven Matthias Wellmann, Chefarzt der Abteilung für Kinder-Intensivmedizin und Neonatologie und Leiter des Bunten Kreises KUNO Familiennachsorge Regensburg, betont die Bedeutung des Fahrzeugs:
„Mobilität ist für uns keine Selbstverständlichkeit. Sie ist die Grundvoraussetzung dafür, dass unsere Fachkräfte die Familien überhaupt erreichen können. Dieses Fahrzeug bedeutet deshalb für viele Familien in Ostbayern ganz konkrete Unterstützung.“
Auch Christian Volkmer unterstreicht die Motivation hinter der Spende:
„Für uns als Unternehmensgruppe endet gesellschaftliche Verantwortung nicht an unserer Bürotür. Wenn wir mit einem Fahrzeug dazu beitragen können, dass Familien in ihrer schwersten Zeit nicht allein sind, dann tun wir das gern. Wir sind dankbar, einen Beitrag zu dieser wichtigen Arbeit leisten zu dürfen – und beeindruckt von einem Team, das dafür sorgt, dass diese Familien nicht allein sind.“
Mit der Fahrzeugübergabe wird aus einem symbolischen Akt praktische Hilfe – und aus Mobilität wird Nähe.
PM Krankhaus Barmherzige Brüder Regensburg / TVA Onlineredaktion