So., 28.06.2026 , 08:29 Uhr

Förderung des Radverkehrs

Regensburg: Ostengasse wird zur „Fahrradstraße plus“ aufgewertet

In der Ostengasse beginnen am 29. Juni 2026 die Markierungsarbeiten, die die Fahrradstraße zur sogenannten „Fahrradstraße plus“ aufwerten.

Ziel der Maßnahme ist es, die bestehende Fahrradstraße noch besser erkennbar zu machen und die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer weiter zu erhöhen.

In den vergangenen rund zehn Jahren hat sich die Verkehrsstruktur in der Ostengasse deutlich verändert: Während der motorisierte Verkehr etwa um die Hälfte zurückgegangen ist, fahren heute rund 2.000 Radelnde täglich durch die historische Altstadtstraße in der Ostnerwacht.

Um die besondere Funktion der Ostengasse als zentrale Radverkehrsverbindung zwischen dem Stadtosten und der Altstadt noch deutlicher hervorzuheben, werden zusätzliche Markierungen, Roteinfärbungen an Einmündungen und neue, größere Piktogramme angebracht. Sie sollen die Fahrradstraße besser sichtbar machen und die Orientierung für alle Verkehrsteilnehmenden erleichtern.

Im Zuge der anstehenden Markierungsarbeiten werden weitere Verbesserungen umgesetzt: Der kurze Radfahrstreifen vor dem Ostentor wird verbreitert und am Mehrgenerationenhaus ein Behindertenstellplatz geschaffen.

 

Hintergrund: Fahrradstraßen

In Fahrradstraßen spielt der Radverkehr sprichwörtlich „die erste Geige“. Das bedeutet, dass das Nebeneinanderfahren mit dem Fahrrad hier ausdrücklich und grundsätzlich erlaubt ist – auch wenn dadurch nachfolgende Kraftfahrzeuge das Tempo anpassen müssen.

Für alle Verkehrsteilnehmenden gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h. Radlerinnen und Radler dürfen darüber hinaus innerorts – wie bei allen Stadtstraßen – nur mit einem Mindestabstand von 1,5 Metern überholt werden. Außerorts gilt ein Mindestabstand von zwei Metern.

Zur besseren Erkennbarkeit der Fahrradstraßen werden neben den Parkplätzen Begleitstreifen markiert, die dazu beitragen, Unfälle durch plötzlich geöffnete Fahrzeugtüren, sogenannte Dooringunfälle, zu vermeiden.

Ergänzend werden ausgewählte Kreuzungsbereiche rot eingefärbt. Als Teil des Hauptradroutennetzes sind Fahrradstraßen in Regensburg zudem häufig als Vorfahrtstraßen ausgewiesen, um ein zügiges und sicheres Vorankommen des Radverkehrs zu ermöglichen.

Weitere Informationen zum Thema Fahrradstraßen finden sich unter www.regensburg.de/fahrradstrassen

 

Stadt Regensburg

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