Mi., 22.04.2026 , 13:56 Uhr

Regensburg/Nürnberg: Eineinhalb Stunden statt 1:45 – So flott ist der Ersatzverkehr jetzt unterwegs

Regensburg/Nürnberg – Gute Nachrichten für Fahrgäste von agilis: Der Schienenersatzverkehr (SEV) zwischen Regensburg und Nürnberg ist schneller geworden. Die Fahrzeit der direkt verkehrenden Linie RE 50 wurde um 15 Minuten verkürzt und beträgt nun nur noch eineinhalb Stunden.

Seit Beginn der Korridorsanierung und der damit verbundenen Totalsperre der Bahnstrecke hat sich der Ersatzverkehr mit Bussen als äußerst zuverlässig erwiesen.

Fahrplan angepasst – RE 50 jetzt schneller

Die neue Fahrzeit ist das Ergebnis der ersten beiden Monate im Ersatzverkehr. Die Busse der Linie RE 50 waren auf der Direktverbindung über die Autobahn meist schneller unterwegs als ursprünglich kalkuliert.

Daraufhin stimmten sich die Verantwortlichen der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG), die den regionalen Bahnverkehr im Freistaat plant und finanziert, mit der DB InfraGO AG und den beteiligten Busunternehmen ab. Das Ergebnis: eine offizielle Verkürzung der planmäßigen Fahrzeit auf 1:30 Stunden.

Die neue Verbindung ist bereits in den Auskunftsmedien abrufbar.

96 Prozent der Busse pünktlich unterwegs

Auch insgesamt zeigt sich der Schienenersatzverkehr entlang der gesperrten Strecke stabil. Rund 96 Prozent der Busfahrten sind pünktlich. Die Ausfallquote liegt bei nur 0,5 Prozent – das entspricht einer ausgefallenen Verbindung unter 200.

„Die beteiligten Busunternehmen leisten hier eine ausgezeichnete Arbeit“, lobt agilis-Geschäftsführer Gerhard Knöbel.
„Die Zusammenarbeit und der Informationsfluss zwischen allen Beteiligten laufen unkompliziert und vorbildlich. Davon profitieren am Ende unsere Fahrgäste.“

An wichtigen Umsteigepunkten helfen zudem Reisendenlenker von agilis und der Deutschen Bahn beim Wechsel in die purpurfarbenen SEV-Busse.

Aufwändiges Konzept mit Express- und Ortslinien

Seit dem Start der Korridorsanierung am 6. Februar 2026 setzt das Ersatzkonzept auf eine Mischung aus Expressbuslinien mit wenigen Stopps und weiteren Linien, die auch kleinere Orte bedienen. So sollen sowohl kurze Fahrzeiten als auch die Anbindung aller regulären Bahnhalte sichergestellt werden.

Teilweise weichen die Routen der Busse deutlich von den bisherigen Zugstrecken ab.

Ein ähnliches Konzept ist bereits für die nächste Bauphase geplant: Die Korridorsanierung der Strecke Obertraubling – Passau beginnt am 14. Juni 2026 mit der Sperrung ab Straubing. Ab 10. Juli 2026 wird die Strecke ab Obertraubling komplett gesperrt. Gleichzeitig soll an diesem Tag der Bahnverkehr zwischen Nürnberg und Regensburg auf der sanierten Strecke wieder starten.

Live-Informationen für Fahrgäste

Reisende können ihre individuelle Verbindung online abrufen – etwa unter www.bahn.de sowie in der Moby-App und im DB Navigator. Dort finden sich auch aktuelle Fahrpläne und Live-Standorte der Busse für die Verbindung Regensburg – Nürnberg.


agilis Verkehrsgesellschaft mbH & Co. KG / TK

Das könnte Dich auch interessieren

23.10.2026 Landkreis Regensburg: Schülerzahlen an weiterführenden Schulen steigen weiter Zum Stichtag 1. Oktober 2026 wurden an den drei Realschulen und den beiden Gymnasien insgesamt 4.847 Schülerinnen und Schüler gezählt. Das sind 156 mehr als im Schuljahr 2025/26, ein Anstieg um 3,3 Prozent. Gegenüber 2024/25 ist die Gesamtzahl um 369 Schülerinnen und Schüler beziehungsweise 8,2 Prozent gestiegen. Der Zuwachs zeigt sich an jeder der fünf 23.10.2026 Sinzing: Überholmanöver geht schief – Zwei Frauen entgehen Frontalcrash Eine 26-jährige Audi-Fahrerin hat am Donnerstagmorgen auf der Staatsstraße zwischen Sinzing und Alling beinahe einen Frontalzusammenstoß verursacht. Die Frau wollte einen Kleintransporter überholen und übersah dabei offenbar einen entgegenkommenden Ford. Frontalzusammenstoß knapp verhindert Beide Fahrerinnen reagierten sofort. Die 26-Jährige bremste ab und scherte wieder ein. Dabei streifte sie den Kleintransporter am Heck. Die 20-jährige Ford-Fahrerin 23.10.2026 Bernhardswald: Autofahrer weicht Hasen aus und wird schwer verletzt Ein 62-jähriger Autofahrer ist am Mittwoch bei einem Unfall in Bernhardswald schwer verletzt worden. Der Mann war in Mauth unterwegs, als er einem Hasen auswich und gegen einen Zaun fuhr. Schwer verletzt ins Krankenhaus Der 62-Jährige wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Am Zaun entstand ein Schaden von mehreren hundert Euro.   PI Regenstauf/JM 22.10.2026 Regensburg: Betrunkener randaliert nach Rauswurf aus Spielhalle 17 Meter lange Schmiererei Gegen 1 Uhr wurde der Mann aus einer Spielhalle in der Von-Seeckt-Straße verwiesen, nachdem er dort randaliert hatte. Anschließend besprühte er die Wand eines nahegelegenen Drogeriemarktes auf rund 17 Metern Länge mit Wörtern und Symbolen. Polizei sucht weitere Geschädigte Danach entfernte sich der Mann mit einem Einkaufswagen. Zeugen hörten laute Geräusche,