Nach Angaben der Verkehrspolizei Regensburg war ein 56-jähriger Fahrer aus Bulgarien mit seinem Sattelzug auf der A93 in Fahrtrichtung Hof unterwegs. Zwischen der Anschlussstelle Regensburg Süd und dem Autobahnkreuz Regensburg verlor er auf schneeglatter Fahrbahn die Kontrolle über sein Gespann.
Der Lastwagen verkeilte sich in der rechten Leitplanke. Der Auflieger blieb quer zur Fahrbahn stehen und blockierte damit die komplette Autobahn.
Die A93 musste ab 4.30 Uhr vollständig gesperrt werden. Inzwischen ist der Lastwagen geborgen und die Strecke wieder für den Verkehr freigegeben.
Der entstandene Sachschaden liegt bei rund 70.000 Euro.
Durch die Vollsperre bildete sich kurz nach der Anschlussstelle Regensburg Süd ein Stau. Ein Fahrer eines Transporters wollte der Verzögerung offenbar entgehen und wendete auf der Fahrbahn.
Anschließend fuhr er entgegen der Fahrtrichtung auf der linken Spur. Dabei prallte er mit einem Peugeot zusammen. Das Auto wurde noch auf einen dahinter stehenden Sattelzug geschoben.
Der Fahrer des Peugeot sowie der Lastwagenfahrer blieben unverletzt. Der Unfallverursacher erlitt leichte Verletzungen.
Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet. Sowohl der Transporter als auch der Peugeot mussten abgeschleppt werden.
Der Schaden bei diesem Unfall beträgt rund 16.000 Euro.
VPI Regensburg / TVA Onlineredaktion
Nach dem Unfall wurde die Strecke in Fahrtrichtung Regensburg vollständig gesperrt. Verkehrsteilnehmer müssen mit erheblichen Einschränkungen rechnen.
Infolge der Sperre hat sich ein Stau von rund fünf Kilometern gebildet. Besonders im morgendlichen Berufsverkehr sorgt der Unfall für lange Wartezeiten.
Die Auswirkungen sind nicht nur auf der Autobahn spürbar: Auch auf der B16 kommt es zu Verkehrsbehinderungen und stockendem Verkehr.
Der Unfall ereignete sich gegen 07:55 Uhr. Weitere Informationen zur Dauer der Sperre oder zur Unfallursache liegen derzeit nicht vor.
ADAC Südbayern / TVA Onlineredaktion