Mo., 07.06.2021 , 17:46 Uhr

Regensburg: Neues Projekt von Space-Eye - Seenotrettung auf Lesbos

Der Regensburger humanitäre Verein Space-Eye e.V kann durch eine neue Kooperation und dem Schnellboot "Nomad" weiterhin Flüchtlinge aus Seenot retten.

In Zusammenarbeit mit  Attika Human Support unterstützt der ehrenamtliche Verein Space-Eye e.V ab sofort die Seenotrettung mit dem Schnellboot  „Nomad“. Es operiert an der Nordküste in der Ostägäis und liegt in Skala Skamnias vor Anker, von wo aus man die Meerenge zwischen Europa und der Türkei gut überwachen kann. Aufgabe ist vor allem das „Monitoring“ und auch für den Ernstfall ist das Boot gut zur Seenotrettung ausgerüstet.
Die „Nomad“ arbeitet in Kooperation mit der Küstenwache als offizielles Rettungsschiff, das in Notfällen alarmiert wird.

Durch Küstenwache und Frontex drohen permanent Pushbacks für Flüchtlingsboote, weshalb es umso wichtiger ist, dass eine Organisation präsent ist und beobachtet, was vor sich geht. Kapitän Stratos, lokaler Fischer und bei allen im Hafen anerkannt, fährt hauptamtlich auf der „Nomad“, auch wenn es dabei zu Auseinandersetzungen mit der Küstenwache kommt. Er kann jederzeit ohne Genehmigung auslaufen und Monitoring betreiben. Er wurde bekannt in der Region, weil er mit seinem Fischerboot viele Flüchtlinge aus Seenot gerettet hat.

Michael Buschheuer, Vorstand von Space-Eye freut sich sehr über diese Partnerschaft:

 Damit ist unser Verein da angekommen, wo mit Sea-Eye alles angefangen hat: Bei der unmittelbaren Rettung von Menschen aus Todesgefahr.

 

Space Eye/JM

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