Mo., 16.02.2026 , 15:56 Uhr

Regensburg: Neuer Kurs startet im März – Unterstützung für über 400 kranke Kinder dringend gesucht

Bereits Anfang Februar haben sechs Frauen und Männer bei den Deutschen Kinderhospiz Diensten in Regensburg ihren aktuellen Ehrenamtskurs erfolgreich abgeschlossen. Mit ihren Zertifikaten in der Hand stehen sie ab sofort bereit, Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern zu begleiten.

Achter Ehrenamtskurs erfolgreich beendet

Mit viel persönlicher Wertschätzung, der Übergabe der Zertifikate und jeweils einer Rose – überreicht von Alexandra Froschauer, Ehrenamtliche aus dem ersten Kurs in Regensburg – ging der mittlerweile achte Ehrenamtskurs zu Ende.

Die fünf Frauen und ein Mann stammen aus Regensburg und den umliegenden Landkreisen. Sie sind überzeugt, betroffenen Familien durch ihr Engagement vor allem eines schenken zu können: Zeit – damit oft selbstverständliche Momente im Alltag wieder bewusst erlebt werden können.

Sabine Daser, Koordinatorin bei den Deutschen Kinderhospiz Diensten in Regensburg, erklärt:

„Die Anfragen von Familien, die in ihrem herausfordernden Alltag mit lebensverkürzend erkrankten Kindern dringend Unterstützung benötigen, häufen sich“.
„Neben der direkten Begleitung gehören auch die Organisation von Familientagen oder die Mitarbeit in unseren Geschwistergruppen zu den möglichen Aufgabenfeldern der Ehrenamtlichen.“

Neuer Befähigungskurs startet am 14. März 2026

Um dem wachsenden Bedarf gerecht zu werden, beginnt am 14. März 2026 ein neuer Befähigungskurs für Ehrenamtliche in der ambulanten Kinder- und Jugendhospizarbeit.

Der sechsmonatige Kurs startet mit einer Auftaktveranstaltung von 9:30 bis 15:30 Uhr und läuft bis Ende Juni 2026. Insgesamt umfasst er 23 Module, die jeweils dienstags von 17 bis 20 Uhr in den Räumen des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes im Katharinenspital in Stadtamhof stattfinden.

In theoretischen und praktischen Einheiten lernen die Teilnehmenden unter anderem:

Umgang mit Trauer
Gesprächsführung und Kommunikation
verschiedene Krankheitsbilder
Aspekte von Diversität
rechtliche Grundlagen
Rituale und Spiritualität
besondere Herausforderungen in der Arbeit mit Geschwistern

Für die spätere Begleitung sollten Ehrenamtliche etwa zwei bis drei Stunden pro Woche einplanen. Hinzu kommen regelmäßige Arbeitstreffen, Fortbildungen und Supervisionen.

Infoveranstaltung im Katharinenspital

Wer sich für das Ehrenamt interessiert, kann sich bei einer unverbindlichen Infoveranstaltung informieren. Diese findet am Dienstag, 3. März, ab 17 Uhr im Katharinenspital, St.-Katharinenplatz 4 in Regensburg, statt.

Anmeldung und Rückfragen sind per E-Mail an
kontakt@ambulanter-kinderhospizdienst-regensburg.de
möglich.

Weitere Informationen gibt es online unter:
https://deutsche-kinderhospiz-dienste.de/
oder auf Instagram unter:
https://www.instagram.com/hope.kommt.rum/

Über 400 betroffene Kinder in Stadt und Landkreis Regensburg

Die Deutschen Kinderhospiz Dienste unterstützen Familien, die ein lebensbedrohlich erkranktes Kind pflegen oder in denen ein Elternteil schwerst erkrankt ist.

Allein in Stadt und Landkreis Regensburg leben aktuell mehr als 400 Kinder und Jugendliche mit einer lebensverkürzenden Erkrankung.

PM Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst in Regensburg / TVA Onlineredaktion

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