ESV-Trainer Bernhard Goldbach freut sich über die Verstärkung durch die erfahrene Rückraumspielerin:
„Nicht nur Naschis Erfahrung tut unserer Mannschaft unglaublich gut: Die Spielstruktur, ihre Übersicht und Ruhe sowie ihre Abgezocktheit ist für unsere junge Mannschaft wichtig. Sie soll helfen, ihre Teamkolleginnen weiter voranzubringen.“
Der Coach wollte nach eigener Aussage:
„schon immer mit Naschi zusammenarbeiten“. Goldbach erinnert sich: „Als Interimscoach zu Drittliga-Zeiten durfte ich sie schon eine kurze Zeit betreuen. Sie ist ein großer Teil der Geschichte der Bunkerladies und dass sich zum Ende ihrer Karriere die Möglichkeit ergibt, rundet die Geschichte perfekt ab.“
Auch für Natascha Fabritz selbst ist die Rückkehr etwas Besonderes:
„Es fühlt sich an, wie nach Hause kommen. Nach vielen Jahren kehre ich zurück zu meinem Heimatverein in den Bunker – dorthin, wo ich nicht nur sieben Jahre Handball gespielt, sondern auch Menschen kennengelernt habe, die sich heute wie Familie anfühlen. All die Menschen wiederzusehen, die bereits ein großes Kapitel in meinem Leben geprägt haben und mir damals schon das Gefühl gegeben haben, zu Hause zu sein, bedeutet mir unglaublich viel.“
Mit Blick auf die sportliche Herausforderung sagt die 30-Jährige:
„Auch wenn ich mittlerweile nicht mehr zur ganz jungen Garde gehöre, habe ich nochmal richtig Lust auf die Herausforderung 2. Liga – ein bisschen Erfahrung schadet ja bekanntlich nicht! Umso schöner ist es, dass Berny und der Verein immer noch großes Vertrauen in mich haben und eine Verstärkung in mir sehen.“
Nach ihrer ersten Zeit in Regensburg spielte Fabritz für die Kurpfalz Bären Ketsch sowie in der Saison 2022/23 für die SG Schozach/Bottwartal in der 2. Liga. Ihre 157/47 Tore konnten den Abstieg damals jedoch nicht verhindern.
Zuletzt war sie erneut in Ketsch aktiv und feierte dort die Drittliga-Meisterschaft.
Auch der Sportliche Leiter Robert Torunsky zeigt sich begeistert:
„Ich kenne Naschi tatsächlich schon seit 20 Jahren und freue mich total, dass sie wieder bei uns ist. Sie gehört einfach zu uns und bringt Fähigkeiten mit, die unserem Team sehr gut zu Gesicht stehen.“
Für Fabritz selbst ist die Rückkehr mehr als nur ein sportlicher Schritt:
„Für mich ist das nicht nur ein Comeback, sondern der perfekte Abschluss meiner sportlichen Reise. Ich könnte mir keinen besseren Ort, keinen besseren Verein und kein besseres Umfeld vorstellen, um dieses Kapitel in der Zukunft zu beenden.“
Bis dahin soll jedoch noch viel guter Handball für Natascha Fabritz und die Bunkerladies folgen.
PM H.C.Wagner / TVA Onlineredaktion