Anwohnerin hört Gelächter und Platschen
Eine Anwohnerin aus der Englburgergasse wurde kurz vor 4 Uhr auf ungewöhnliche Geräusche aufmerksam. Sie hörte Gelächter sowie ein Platschen aus Richtung des Eisernen Stegs. Da sie davon ausging, dass sich möglicherweise hilfsbedürftige Personen in der Donau befinden, verständigte sie Polizei und Rettungskräfte.
Rettungshubschrauber sucht die Donau ab
Wegen der möglichen Gefahr für Personen im Wasser wurde auch ein Rettungshubschrauber in den Einsatz eingebunden. Dieser suchte zunächst die Wasseroberfläche der Donau ab. Zudem waren zahlreiche Kräfte von Polizei, Berufsfeuerwehr, Rettungsdienst und ehrenamtlicher Wasserwacht vor Ort.
Die Polizei stellte schließlich vier junge Frauen im Alter zwischen 20 und 24 Jahren fest. Sie waren vom Eisernen Steg in die Donau gesprungen und wollten offenbar ein nächtliches Bad nehmen.
Zwei Frauen noch in der Donau
Als die Rettungskräfte eintrafen, befanden sich zwei der jungen Frauen noch im Wasser. Die beiden anderen hatten das Ufer bereits wieder erreicht. Alle vier Frauen blieben unverletzt.
Müssen die Frauen für den Einsatz zahlen?
Nun wird geprüft, ob den vier Frauen ein Verhalten vorgeworfen werden kann, das ein Bußgeld nach sich zieht. Außerdem ist Gegenstand der Ermittlungen, ob ihnen der kostspielige Einsatz zumindest teilweise in Rechnung gestellt werden kann.
PI Regensburg Süd