Sa., 09.05.2026 , 14:52 Uhr

Regensburg: Minister Blume besucht Start-up Lab der OTH im Denkmalbau

Regensburg – Ein historischer Ort, an dem Zukunft entsteht: Beim Besuch des Start-up Labs der OTH Regensburg am Freitag, 8. Mai 2026, verschaffte sich der Bayerische Staatsminister für Wissenschaft und Kunst, Markus Blume, einen Eindruck davon, wie sich denkmalgeschützte Architektur und moderne Gründungsdynamik verbinden lassen.

Innovation in historischen Mauern

Wissenschaftsminister Markus Blume zeigte sich beeindruckt. Er erklärte:

„Hier wird Zukunft nicht nur gedacht, sondern gemacht: In historischen Mauern entstehen im Start-up Lab der OTH Regensburg Ideen für die Welt von morgen – von Künstlicher Intelligenz bis zu neuen Anwendungen für Industrie und Gesellschaft. Genau diesen Gründergeist braucht Bayern: mutig, kreativ und anwendungsnah. Die OTH Regensburg zeigt eindrucksvoll, wie aus Wissenschaft Unternehmertum und aus Ideen konkrete Innovationen werden, die unseren Wohlstand von morgen sichern.“

Der Innovationsgedanke ist fest in der Strategie der Hochschule verankert. Prof. Dr. Ralph Schneider, Präsident der OTH Regensburg, betonte:

„Wir verbinden hier bewusst zwei Welten, die Geschichte dieses Standorts und die Zukunft der Innovation. Vom ersten Impuls über den Prototyp bis hin zur Ausgründung schaffen wir an der OTH Regensburg einen durchgängigen Innovationsprozess. Das ist fest in unserem Hochschulentwicklungsplan verankert und prägt unser Selbstverständnis als Hochschule.“

Breites Spektrum an Start-ups

Wie vielseitig die Gründungsaktivitäten sind, zeigte sich in Kurzpitches ausgewählter Teams. Vorgestellt wurden unter anderem:

Die Bandbreite verdeutlicht den hohen Anwendungsbezug und die thematische Vielfalt der Start-ups an der OTH Regensburg.

MakerSpace macht Innovation greifbar

Beim Rundgang durch den MakerSpace wurde der Transfergedanke praktisch sichtbar. Hier entstehen Prototypen im 3D-Drucker, Werkstücke werden aus Ton gefertigt und gebrannt, Ideen an der Werkbank weiterentwickelt.

Minister Markus Blume testete selbst innovative Anwendungen: Mit kräftigen Boxschlägen probierte er ein neuroaktives Trainingssystem aus und nahm auf einem intelligenten Kissen für Rollstuhlfahrerinnen und -fahrer Platz.

22 Gründungen pro Jahr

Das Start-up Lab ist zentraler Baustein der Gründungsförderung an der OTH Regensburg. Prof. Dr. Sean Patrick Saßmannshausen, Leiter des Start-up Centers, erklärte: „Das Start-up Lab ist unser zentraler Ort fürs Machen, für unsere Gründerteams und ihre Start-ups. Hier bringen wir Studierende, Forschende und Gründungsteams zusammen und schaffen die Voraussetzungen dafür, dass aus wissenschaftlichen Erkenntnissen unternehmerische Lösungen entstehen. Mit rund 22 Gründungen pro Jahr zeigen wir, dass dieser Ansatz wirkt.“

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Förderung von Gründerinnen. Mit dem Female Founders Programm unterstützt Prof. Dr. Sevim Süzeroglu-Melchiors gezielt Frauen auf dem Weg in die Selbstständigkeit und stärkt so die Vielfalt im Gründungsgeschehen.

Platz eins im Gründungsradar 2025

Im Gründungsradar 2025 des Stifterverbands belegt die OTH Regensburg den ersten Platz unter den mittelgroßen Hochschulen für angewandte Wissenschaften bundesweit. Als Koordinatorin des Gründungshubs Ostbayern treibt sie zudem die Vernetzung von Wissenschaft, Wirtschaft und Start-up-Ökosystem in der Region voran.

Mit dem Start-up Center und dem Start-up Lab schafft die OTH Regensburg damit ein strukturiertes Umfeld, in dem Innovation gezielt gefördert, Wissen in die Praxis übertragen und Unternehmertum aktiv entwickelt wird.

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