Di., 02.06.2026 , 11:37 Uhr

Regensburg: Messer, Pfefferspray und Schreckschusswaffe – Bilanz nach Großkontrolle am Hauptbahnhof

Von Freitag (29. Mai) bis Sonntag (31. Mai) hat die Bundespolizeiinspektion Waldmünchen einen Schwerpunkteinsatz am Hauptbahnhof Regensburg durchgeführt. Ziel war es, das Sicherheitsgefühl der Reisenden nachhaltig zu stärken.

Die Bilanz: Mehrere gefährliche Gegenstände wurden sichergestellt – darunter zwei Reizstoffsprühgeräte, zwei Messer sowie eine Schreckschusswaffe mit Munition.

Allgemeinverfügung am Hauptbahnhof Regensburg

Am Wochenende erhöhte die Bundespolizei an mehreren Bahnhöfen in Deutschland ihre Präsenz. Auch in Regensburg waren mehrere Streifen im Einsatz, darunter Beamte der Bundespolizeiabteilung.

Für den Zeitraum des Einsatzes galt am Hauptbahnhof Regensburg eine Allgemeinverfügung, die das Mitführen von gefährlichen Gegenständen untersagte. Das Verbot betraf Gegenstände, die nicht ohnehin schon nach dem Waffengesetz verboten sind.

Kontrollen am Freitag

Am Freitagabend kontrollierten Bundespolizisten einen 16-Jährigen am Hauptbahnhof Regensburg. Bei ihm fanden die Beamten ein Reizstoffsprühgerät und stellten es sicher.

Wenig später entdeckten die Einsatzkräfte bei einem 31-Jährigen ein Cuttermesser, das ebenfalls sichergestellt wurde.

Haftbefehl vollstreckt

Am Samstag gegen 16.30 Uhr erkannte ein sogenannter Super-Recognizer einen per Haftbefehl gesuchten 73-Jährigen.

Der Mann konnte seine Justizschulden aus einem Bußgeldverfahren in Höhe von über 50 Euro bezahlen und durfte anschließend weiterreisen.

Weitere Waffen sichergestellt

Am Samstagabend fand eine Streife bei einem 19-Jährigen eine Schreckschusswaffe mit vier Patronen und nahm ihm Waffe und Munition ab.

Kurze Zeit später stellten Bundespolizisten bei einem 36-Jährigen im Bahnhof Pfefferspray sicher.

Gegen Mitternacht kontrollierten die Einsatzkräfte einen 30-Jährigen. Er trug ein sogenanntes Neck-Knife um den Hals. Da gegen ihn ein Waffenbesitzverbot vorliegt, wird nun wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt.

Mögliche Konsequenzen

Für Verstöße gegen die Allgemeinverfügung am Hauptbahnhof Regensburg kann ein Zwangsgeld verhängt werden.

BPI Waldmünchen / FH

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