Mo., 09.02.2026 , 16:41 Uhr

Regensburg: Mehr Komfort, weniger Rangieren – Hybridzüge für RE 2 geplant

Auf der Bahnstrecke zwischen München und Hof sollen künftig Hybridzüge eingesetzt werden.

Ziel ist es, den bislang nötigen Wechsel zwischen Elektro- und Dieselloks in Regensburg zu vermeiden. Die Strecke ist nur teilweise elektrifiziert – eine vollständige Umrüstung wird noch viele Jahre dauern.

Neues Ausschreibungsverfahren für Strecke München – Regensburg – Hof

In einem zweiten Anlauf sucht die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) einen neuen Betreiber für die Bahnlinie München – Regensburg – Hof. Ein erstes Ausschreibungsverfahren war gescheitert, weil es laut BEG keine wirtschaftlich akzeptablen Angebote gab.

Der neue Vertrag soll den Streckenbetrieb von 2028 bis 2043 regeln. Spätestens ab Ende 2030 sollen auf der Verbindung Hybridfahrzeuge unterwegs sein. In den ersten beiden Jahren ist der Lokwechsel in Regensburg laut Ausschreibung noch zulässig.

Teilweise elektrifizierte Strecke als Herausforderung

Der Abschnitt München – Regensburg ist bereits elektrifiziert, der Abschnitt Regensburg – Hof hingegen nicht. Eine komplette Elektrifizierung der Strecke werde nach Angaben der BEG noch viele Jahre in Anspruch nehmen.

Derzeit wird die Regionalexpresslinie RE 2 München – Hof von DB Regio betrieben. Die BEG plant, finanziert und kontrolliert den Schienenpersonennahverkehr im Auftrag des bayerischen Verkehrsministeriums.

Entlastung für Regensburger Hauptbahnhof

Durch den Einsatz von Hybridzügen sollen die bisher notwendigen Rangierarbeiten im Regensburger Hauptbahnhof entfallen. Das soll den Bahnhof spürbar entlasten.

Verkehrsminister Christian Bernreiter erklärte dazu: «Wir wollen auf dieser wichtigen Verbindung über vier bayerische Regierungsbezirke hinweg ein deutlich zuverlässigeres Angebot für die Fahrgäste schaffen». Der RE 2 habe zuletzt auch wegen der relativ alten Lokomotiven zu den Schlusslichtern bei der Betriebsqualität gezählt.

Zweistundentakt bleibt – mehr Sitzplätze gewünscht

Am bestehenden Fahrplankonzept mit Zügen im Zweistundentakt soll festgehalten werden. Die BEG fordert mindestens die gleiche Sitzplatzkapazität wie bisher. Anbieter, die mehr Sitzplätze anbieten können, sollen bei der Vergabe einen Wertungsbonus erhalten.

Fristen für Angebote und Zuschlag

Unternehmen können ihre Angebote bis ins dritte Quartal 2026 einreichen. Der Zuschlag für den neuen Betreiber ist nach Angaben der BEG für Ende 2026 vorgesehen.

dpa / MF

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