Die REWAG wurde am frühen Mittwochmorgen von der Integrierten Leitstelle der Feuerwehr Regensburg über den Wasserrohrbruch informiert. In mehreren Gebäuden drang Wasser in die Keller ein.
Laut der Polizei standen einige Keller bis zu einem Meter tief unter Wasser. 30 Personen wurden evakuiert.
Die Feuerwehr Regensburg rückte umgehend an und begann mit umfangreichen Pumpmaßnahmen. Gleichzeitig wurde der betroffene Bereich durch die Polizei abgesperrt.
Zwischenzeitlich bestand die Sorge, dass die betroffenen Gebäude durch den Wasserschaden in ihrer Stabilität beeinträchtigt worden sein könnten. Ein hinzugezogener Statiker untersuchte die Situation vor Ort.
Nach der Überprüfung konnte jedoch Entwarnung gegeben werden.
Besonders schwer getroffen wurden mehrere Bewohner. Durch den Wasserschaden wurden drei Wohnungen vollständig zerstört.
Die betroffenen Bewohnerinnen und Bewohner werden derzeit durch den Katastrophenschutz gemeinsam mit dem Amt für Soziales betreut und vorübergehend untergebracht.
Aktuell sind noch sechs Gebäude ohne Wasser, zudem ist ein Gebäude ohne Strom. Nach Angaben der Verantwortlichen sollen sowohl die Wasser- als auch die Stromversorgung zeitnah wiederhergestellt werden.
Wegen der notwendigen Reparaturarbeiten an der beschädigten Wasserleitung bleibt die Straße Unter den Schwibbögen voraussichtlich noch mehrere Tage gesperrt.
PM REWAG / PI Regensburg Süd / FC