Massive Rauchentwicklung schon von weitem sichtbar
Gegen 20 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr Regensburg gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Schwabelweis wegen einer zunächst unklaren Rauchentwicklung alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war eine massive Rauchentwicklung aus größerer Entfernung zu erkennen.
Der Einsatzleiter erhöhte deshalb noch auf dem Weg zum Brandort zweimal die Alarmstufe. Weitere ehrenamtliche Feuerwehrkräfte wurden zur Unterstützung alarmiert.
Produktionsstätte steht teilweise in Vollbrand
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte zeigte sich das Ausmaß des Feuers: Ein großer Teil einer Produktionsstätte eines metall- und kunststoffverarbeitenden Betriebs stand in Vollbrand.
Die Feuerwehr begann sofort mit den Löscharbeiten in mehreren Einsatzabschnitten. Mehrere Strahlrohre kamen zum Einsatz, um eine weitere Ausbreitung der Flammen zu verhindern. Gegen 21.15 Uhr konnte die Feuerwehr „Feuer unter Kontrolle“ melden.
Bevölkerung im Regensburger Stadtosten gewarnt
Wegen der erheblichen Rauchentwicklung wurde vorsorglich eine Warnung für die Bevölkerung im Regensburger Stadtosten veranlasst. Direkt an das brennende Industriegebäude angrenzende Gebäude wurden geräumt.
Die Feuerwehr führte im Umfeld des Brandorts wiederholt Messungen der Umgebungsluft durch. Dabei wurden keine gesundheitsgefährdenden Konzentrationen festgestellt. Nach den Messergebnissen bestand keine Gefahr für die Bevölkerung.
Als die Löscharbeiten Wirkung zeigten und keine relevante Rauchentwicklung mehr festzustellen war, konnten die geräumten Gebäude wieder bezogen werden. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand.
Brandursache und Schaden noch unklar
Zur Ursache des Brandes und zur Höhe des entstandenen Sachschadens machte die Feuerwehr keine Angaben. Die Ermittlungen dazu liegen bei der Polizei.
Rund 120 Einsatzkräfte vor Ort
Neben der Berufsfeuerwehr Regensburg waren die Löschzüge Schwabelweis und Weichs, die Freiwillige Feuerwehr Burgweinting, die Drohnenstaffel Keilberg sowie Rettungsdienst und Polizei im Einsatz. Insgesamt waren rund 120 Einsatzkräfte beteiligt.
Währenddessen stellten dienstfreie Kräfte der Berufsfeuerwehr sowie die Freiwilligen Feuerwehren Oberisling und Graß den Grundschutz im Stadtgebiet sicher. Dabei mussten zwei weitere Einsätze abgearbeitet werden: eine ausgelöste Brandmeldeanlage und eine Ölspur.
Amt für Brand- und Katastrophenschutz