Fr., 19.01.2024 , 12:00 Uhr

Gewaltverbrechen in Burgweinting?

Regensburg: Mann springt von Brücke - Tote Frau in Wohnung

Hat ein Mann seine Frau vor den Augen seiner Kinder umgebracht und ist dann von der Brücke gesprungen? Dieser Frage geht die Polizei nach, nachdem es heute zwei Todesfällen im Bereich Burgweinting gegeben hat.

+++ Inzwischen gibt es ein Update zum Fall. +++

 

Die Verkehrspolizei musste heute Früh zu einem Einsatz auf der A3 ausrücken. Bei Burgweinting war ein Mann von der Autobahnbrücke gesprungen und dabei gestorben.

Als die Polizei zur Wohnung des 45-Jährigen gefahren ist, musste sie den nächsten schockierenden Fund machen: eine tote Frau. Dabei handelt es sich vermutlich um seine Ehefrau. Nach aktuellem Ermittlungsstand deutet alles auf ein Gewaltverbrechen hin.

In der Wohnung haben sich auch die beiden Kinder des Ehepaars im Alter von zwei und sieben Jahren befunden. Ob sie den Tod ihrer Mutter mitansehen mussten, ist noch nicht klar. Ein Kriseninterventionsteam betreut die Kinder.

Wie die beiden Todesfälle zusammenhängen, ermittelt jetzt die Kripo Regensburg.

JM

 

Polizeimeldung

In den frühen Morgenstunden wurde die Verkehrspolizei Regensburg zu einem Einsatz auf die Autobahn A3 zwischen den Anschlussstellen Universität und Burgweinting gerufen. Vor Ort konnte eine tote Person auf der Autobahn festgestellt werden. Dem derzeitigen Ermittlungsstand zufolge ist der 45-jährige Mann selbstständig von einer naheliegenden Brücke auf die Autobahn gesprungen.

Bei einer späteren Nachschau an der Wohnadresse des Toten in Burgweinting, konnte eine weitere tote Person aufgefunden werden. Hierbei handelt es sich um eine 43-jährige Frau, vermutlich die Ehefrau des Verstorbenen.

An der Wohnadresse in Burgweinting wurden außerdem die beiden Kinder des Ehepaars angetroffen. Ob die Kinder im Alter von sieben und zwei Jahren Zeugen des Ablebens ihrer Mutter wurden, kann noch nicht mit Sicherheit gesagt werden, aktuell gibt es hierfür aber keine konkreten Hinweise. Die beiden Kinder werden durch die Polizei und ein Kriseninterventionsteam betreut, das Jugendamt ist verständigt und kümmert sich in der Folge um die Kinder.

Die Spurenlage vor Ort deutet derzeit auf ein Gewaltverbrechen hin, weshalb die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg die Ermittlungen in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Regensburg übernommen hat. In welchem Zusammenhang die beiden Todesfälle stehen, ist momentan Umstand der Ermittlungen.

Momentan sind keine Hinweise vorhanden, welche auf die Beteiligung einer dritten Person hindeuten.

 

PP Oberpfalz

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