Fr., 21.08.2026 , 12:21 Uhr

Regensburg: Mann ruft rechtsextreme Parolen am Hauptbahnhof

Ein 47-Jähriger hat innerhalb weniger Stunden zweimal die Bundespolizei in Regensburg beschäftigt. Zunächst wurde der Mann am Donnerstagabend (20. August) ohne gültiges Ticket in einem Regionalexpress erwischt. Rund zehn Stunden später soll er am Hauptbahnhof Regensburg eine rechtsextreme Parole gerufen und den Hitlergruß gezeigt haben.

Ohne gültiges Ticket im Regionalexpress

Bei einer Fahrkartenkontrolle gegen 18.40 Uhr konnte der 47-Jährige kein gültiges Ticket vorzeigen. Der Mann war in einem Regionalexpress von München nach Regensburg unterwegs. Der Vorfall ereignete sich auf Höhe Eggmühl.

Im weiteren Verlauf beleidigte der Fahrgast den Zugbegleiter unter anderem als „Nazi“.

Nach der Ankunft am Hauptbahnhof Regensburg erstattete der Zugbegleiter Anzeige bei der Bundespolizei. Gegen den 47-Jährigen wurden Ermittlungen wegen Erschleichens von Leistungen und Beleidigung eingeleitet.

Atemalkoholtest zeigt 2,28 Promille

Ein Atemalkoholtest bei dem Mann ergab 2,28 Promille. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen musste der 47-Jährige das Bahnhofsgelände verlassen.

Doch nur wenige Stunden später kam es am Regensburger Hauptbahnhof erneut zu einem Polizeieinsatz.

Hitlergruß am Bahnsteig 1

Am Freitagmorgen gegen 4.40 Uhr meldeten Reisende einen Mann am Bahnsteig 1, der „Heil Hitler“ gerufen und dabei die Hand zum Hitlergruß gehoben haben soll.

Eine Streife der Bundespolizei machte sich sofort auf den Weg und traf vor Ort erneut auf den bereits bekannten 47-Jährigen.

Bundespolizei leitet weitere Ermittlungen ein

Das Bundespolizeirevier Regensburg leitete zusätzliche Ermittlungen wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ein. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde der Mann erneut vom Bahnhofsgelände verwiesen.

 

BPI Waldmünchen

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