Bei einer Fahrkartenkontrolle gegen 18.40 Uhr konnte der 47-Jährige kein gültiges Ticket vorzeigen. Der Mann war in einem Regionalexpress von München nach Regensburg unterwegs. Der Vorfall ereignete sich auf Höhe Eggmühl.
Im weiteren Verlauf beleidigte der Fahrgast den Zugbegleiter unter anderem als „Nazi“.
Nach der Ankunft am Hauptbahnhof Regensburg erstattete der Zugbegleiter Anzeige bei der Bundespolizei. Gegen den 47-Jährigen wurden Ermittlungen wegen Erschleichens von Leistungen und Beleidigung eingeleitet.
Ein Atemalkoholtest bei dem Mann ergab 2,28 Promille. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen musste der 47-Jährige das Bahnhofsgelände verlassen.
Doch nur wenige Stunden später kam es am Regensburger Hauptbahnhof erneut zu einem Polizeieinsatz.
Am Freitagmorgen gegen 4.40 Uhr meldeten Reisende einen Mann am Bahnsteig 1, der „Heil Hitler“ gerufen und dabei die Hand zum Hitlergruß gehoben haben soll.
Eine Streife der Bundespolizei machte sich sofort auf den Weg und traf vor Ort erneut auf den bereits bekannten 47-Jährigen.
Das Bundespolizeirevier Regensburg leitete zusätzliche Ermittlungen wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ein. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde der Mann erneut vom Bahnhofsgelände verwiesen.
BPI Waldmünchen