Die IG Metall fordert 4 Prozent Plus und Verbesserungen für Auszubildende und ruft deshalb bayernweit ab dem 7. Juni die Beschäftigten im KFZ-Handwerk und –Gewerbe zu Warnstreiks auf. IG Metall-Verhandlungsführer Josef Brunner sagt dazu:
„Die Arbeitgeber haben bislang kein Angebot auf den Tisch gelegt. Darum machen wir jetzt die Beschäftigten Druck für einen guten Tarifabschluss.“
Die IG Metall fordert für die 145.000 Beschäftigten im KFZ-Handwerk 4 Prozent mehr Geld für zwölf Monate. Für Auszubildende fordert die IG Metall eine überproportionale Erhöhung der Vergütungen und die Lehrmittelfreiheit. Außerdem sollen Beschäftigte im KFZ-Handwerk ein Rückkehrrecht nach beruflicher Weiterbildung erhalten.Der IG Metall-Verhandlungsführer Josef Brunner erwartet für die zweite Jahreshälfte 2021 eine stark belebte Wirtschaft :
Da dürfen die Beschäftigten nicht abgehängt werden und die Branche muss für den Nachwuchs attraktiver werden.
Von den Streiks ist auch Regensburg betroffen, denn ab dem 11.06. geht es auch in Regensburg los. Die Beschäftigten von MAN steigen dann in die Warnstreikwelle mit ein. Daniel Schicker, Fachsekretär der IG Metall Regensburg, macht seinen Standpunkt deutlich:
Während der Corona Krise haben die Beschäftigten mit sehr hohem Engagement den Laden am Laufen gehalten. Jetzt müssen sie das auch im Geldbeutel merken.
Die nächste Tarifverhandlung ist für den 17. Juni in Augsburg vereinbart.
IG-Metall/JM