In Regensburg hat der erste Patientenkongress des Bayerischen Zentrums für Krebsforschung (BZKF) zahlreiche Teilnehmende angezogen. Unter dem Motto „Leben mit und nach Krebs“ kamen Betroffene, Angehörige, Fachkräfte sowie Vertreter aus Forschung und Selbsthilfe zusammen. Die Veranstaltung war vor Ort und online zugänglich.
Im Mittelpunkt standen nicht nur medizinische Themen, sondern vor allem die Bedürfnisse von Patientinnen und Patienten. Diskutiert wurden unter anderem Bewegung, Ernährung, psychosoziale Unterstützung und eine gute Kommunikation mit Behandlungsteams. Deutlich wurde, dass neben moderner Therapie auch Orientierung und persönliche Begleitung entscheidend sind.
Bereits vor dem Kongress traf sich der Patienten-Experten-Pool, um Impulse für die Krebsforschung aus Sicht der Betroffenen zu geben. Ein Workshop zur integrativen Onkologie am Klinikum St. Marien Amberg zeigte praxisnah, wie eine alltagstaugliche Ernährung nach einer Krebserkrankung aussehen kann.
Das BZKF bündelt die Kompetenzen der sechs bayerischen Universitätsklinika und Universitäten in Augsburg, Erlangen, München, Regensburg und Würzburg. Ziel ist es, allen Menschen in Bayern Zugang zu innovativen Therapien sowie zu umfassender Früherkennung, Therapie und Nachsorge zu ermöglichen.
Gefördert wurde der Kongress von der Bayerischen Staatsregierung und der Deutschen Krebshilfe.
PM Bayerisches Zentrum für Krebsforschung / FH