Mo., 02.02.2026 , 06:50 Uhr

Regensburg / Kelheim: Kooperation für die kleinsten Patientinnen und Patienten

Zwischen zwei Krankenhäusern in Regensburg und Kelheim gibt es eine enge Zusammenarbeit für Neugeborene.

Im Caritas-Krankenhaus St. Lukas in Kelheim kommen jedes Jahr rund 600 Kinder zur Welt. Um die kleinsten Patientinnen und Patienten im Notfall bestmöglich zu versorgen, wurde die Kooperation mit der KUNO Klinik St. Hedwig des Krankenhauses Barmherzige Brüder Regensburg intensiviert.
Die dortige Fachklinik unterstützt die Geburtshilfe in Kelheim mit einem spezialisierten Notarztdienst für Neugeborene.

„Dank guter Vorbereitung und einer engen Betreuung unter der Geburt können wir viele Risiken bereits im Vorfeld minimieren. Sollte ein Baby nach der Entbindung dennoch rasch medizinische Hilfe benötigen, erlaubt uns die Kooperation, zusätzliche Fachkräfte hinzuzuziehen“, erklärt Geschäftsführerin Claudia Eder.

Moderne Technik rettet Leben

Bei Anpassungsstörungen direkt nach der Geburt zählt jede Sekunde. Wenn ein Neugeborenes beispielsweise nicht richtig atmet, die Körpertemperatur nicht halten kann oder Anzeichen einer Infektion zeigt, steht in Kelheim eine moderne Reanimationseinheit für Neugeborene bereit.

Diese spezielle Einheit – ein fahrbarer Arbeitsplatz mit Beatmungsgerät, Monitoring-System und Absaugung – kommt etwa einmal im Monat zum Einsatz. Das Team der Frauenklinik ist speziell geschult, um in Notfällen schnell zu reagieren.

„Wir können die Einheit auf konstante 37 Grad Celsius erhitzen und das Neugeborene dort sicher und warm lagern, dies ist die natürliche Körpertemperatur, die ein Baby aus dem Mutterleib gewohnt ist“, erklärt Chefarzt Dr. Univ. Asuncion Edgar Gonzalez Heiberger, Leiter der Klinik für Frauenheilkunde.
„Wärme ist für ein Neugeborenes in dieser sensiblen Phase lebenswichtig. Wenn ein Neugeborenes Hilfe braucht, legen wir es in die Einheit, wo es sofort geschützt und stabil gewärmt wird. Das hilft zusätzlichen Stress zu vermeiden und erleichtert die Anpassung an die neue Umgebung.“

Schnelle Hilfe durch Spezialistinnen und Spezialisten

Die Geburtshilfe in Kelheim darf ausschließlich risikofreie Schwangerschaften betreuen. Sollte dennoch eine intensivmedizinische Versorgung notwendig sein, können Fachärztinnen und -ärzte der Kinder- und Jugendmedizin der KUNO Klinik St. Hedwig über Telemedizin unterstützen oder mit einer mobilen Intensivstation für Neugeborene anreisen.

So vereint die Klinik in Kelheim moderne Medizintechnik mit liebevoller Fürsorge – und schafft einen geschützten Raum, in dem sich Sicherheit und Geborgenheit harmonisch verbinden.

Pressemitteilung / MF

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