Sa., 10.06.2017 , 14:09 Uhr

Regensburg: Keine Bombe in Müller-Filiale

UPDATE: Der Polizeieinsatz ist beendet. Der herrlose Gegenstand war nur ein Kästchen ohne besonderen Inhalt.

In der Müller-Filiale in der Regensburger Altstadt wurde ein verdächtiger Gegenstand gefunden. Die Polizei ist vor Ort und hat das Geschäft evakuiert. Laut TVA-Informationen handelt es sich um ein verdächtiges Kästchen, das nun unter Zuhilfenahme von Spezialisten untersucht wird. Die Bevölkerung wurde gebeten, nicht in die Nähe des Einsatzortes zu gehen. Mitarbeiter des Drogeriemarkts hatten ein verdächtiges Kästchen gefunden und die Polizei am frühen Vormittag alarmiert. Wie uns Passanten berichten, verlief die Evakuierung reibungslos und ohne Panik. Der Einsatz ist mittlerweile beendet.

Dazu die Pressemitteilung der Polizei:

Am Samstag, den 10.06.2017, um 10.49 Uhr, wurde der Einsatzzentrale der Polizei Oberpfalz mitgeteilt, dass in einem Drogeriemarkt in der Weißen-Lilien-Str. in Regensburg, ein unbekanntes „Kästchen“ aufgefunden wurde, welches blinkt und nicht dem Sortiment oder den technischen Anlagen im Haus zugeordnet werden konnte. Daraufhin wurde durch die alarmierten Polizeibeamten die Drogerie geräumt. Um eine eventuelle Gefährdung von Personen zu verhindern, wurden nach einer ersten Lageeinschätzung vor Ort die umliegenden Geschäfte ebenfalls geräumt. Des weiteren wurden im Nahbereich Teile der Fußgängerzone für sämtlichen Verkehr gesperrt. Um eine Bestimmung des Gegenstandes durchzuführen, wurden die Polizeibeamten vor Ort von einer technischen Sondereinheit des Bayer. Landeskriminalamtes vor Ort unterstützt. Glücklicherweise konnte um 13.30 Uhr Entwarnung gegeben werden. Es handelte sich schließlich lediglich um einen vergessenen Gegenstand, der von einer Beschäftigten des Drogeriemarktes leichtsinnigerweise dort abgelegt und nicht entsorgt wurde.

Es bestand zu keiner Zeit eine Gefahr für die Bevölkerung!

Die Passanten reagierten fast alle sehr besonnen, dafür möchte sich die Polizei Regensburg bedanken.

Lediglich eine Person musste in Gewahrsam genommen werden, da sie sich weigerte, den unmittelbaren Bereich um den Auffindeort zu verlassen.

GW

Ein erstes Video vom Einsatz:

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