Mi., 28.09.2022 , 11:53 Uhr

Regensburg: Katze Rosie fährt alleine mit dem Flughafenexpress

In Regensburg ist eine Katze zur blinden Passagierin geworden und so von Regensburg nach München und wieder zurück gereist.

Am Dienstag (27.9) hat ein Zugbegleiter in einem Regionalexpress einen herrenlosen Gegenstand in seinem Zug gemeldet. Die Bundespolizei rückte an – und fand statt Gepäck eine kuschelige Katze. Rosie hatte zu diesem Zeitpunkt schon eine ziemliche Tour hinter sich. Sie war nämlich in Regensburg in den frühen Morgenstunden unbemerkt in den Zug gestiegen, nach München gefahren – und dann wieder zurück in die Domstadt.

MF

 

Die Mitteilung der Bundespolizei

Der Zugbegleiter eines Regionalexpresses meldete gegen 07:00 Uhr dem Bundespolizeirevier Regensburg einen „herrenlosen Gegenstand“ in seinem Zug. Beim Eintreffen der Beamten am Zug wartete eine kuschelige Überraschung auf sie: Es handelte sich bei dem „Gegenstand“ in Wahrheit um eine alleinreisende Katze.

Nach Auskunft des Zugbegleiters befand sich die Katze seit der ersten Fahrt um 03:18 Uhr im Zug. Die Mieze trug eine Plombe mit den Daten der Eigentümerin um den Hals. Damit konnte auch die Identität des Wollknäuels polizeilich festgestellt werden: Die Katzendame heißt „Rosie“.

Die verständigte Katzenbesitzerin holte „Rosie“ am Bundespolizeirevier ab. Sie teilte mit, dass „Rosie“ auch nachts Regensburg erkunden darf. Die kleine Abenteurerin wollte wohl in die große Welt hinaus, denn sie muss sich in den frühen Morgenstunden unbemerkt in den Flughafenexpress geschlichen haben. Weshalb sie am Flughafen doch nicht ausstieg, konnte nicht geklärt werden. Die Bundespolizisten spekulierten darüber, ob ihr vielleicht bewusst geworden war, dass sie nicht genug „Mäuse“ für ein Flugticket dabei hatte. Jedenfalls fuhr sie mit dem gleichen Zug wieder zurück nach Regensburg in die Arme ihrer glücklichen Besitzerin.

Auch mit dem Zugticket gab es Probleme, denn „Rosie“ hatte keines. In diesem besonderen Fall verzichteten die Beamten aber auf eine Anzeige wegen Erschleichens von Leistungen.

Pressemitteilung Bundespolizei

Das könnte Dich auch interessieren

23.10.2026 Sinzing: Überholmanöver geht schief – Zwei Frauen entgehen Frontalcrash Eine 26-jährige Audi-Fahrerin hat am Donnerstagmorgen auf der Staatsstraße zwischen Sinzing und Alling beinahe einen Frontalzusammenstoß verursacht. Die Frau wollte einen Kleintransporter überholen und übersah dabei offenbar einen entgegenkommenden Ford. Frontalzusammenstoß knapp verhindert Beide Fahrerinnen reagierten sofort. Die 26-Jährige bremste ab und scherte wieder ein. Dabei streifte sie den Kleintransporter am Heck. Die 20-jährige Ford-Fahrerin 23.10.2026 Bernhardswald: Autofahrer weicht Hasen aus und wird schwer verletzt Ein 62-jähriger Autofahrer ist am Mittwoch bei einem Unfall in Bernhardswald schwer verletzt worden. Der Mann war in Mauth unterwegs, als er einem Hasen auswich und gegen einen Zaun fuhr. Schwer verletzt ins Krankenhaus Der 62-Jährige wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Am Zaun entstand ein Schaden von mehreren hundert Euro.   PI Regenstauf/JM 23.10.2026 Mintraching: Graffiti an Schule – 18-Jähriger als Tatverdächtiger ermittelt Nach Graffiti an einer Schule in der Aukofener Straße in Mintraching hat die Polizeiinspektion Neutraubling einen 18-jährigen Tatverdächtigen identifiziert. Die Schmierereien mit teils politischem Inhalt richteten einen Sachschaden in mittlerer vierstelliger Höhe an.   Schmierereien an der Schule in der Aukofener Straße Zwischen Samstag, 03.10.2026, 15:00 Uhr, und Sonntag, 04.10.2026, 11:00 Uhr, brachte ein bislang 22.10.2026 Regensburg / Wiesent: Duo nach Fund von Sprengstoff auf A3 verurteilt Nach dem Sprengstofffund auf der A3 bei Wiesent im Januar sind ein Mann und eine Frau wegen Vorbereitung einer Geldautomatensprengung verurteilt worden. Das Amtsgericht Regensburg verurteilte die Fahrerin zu einem Jahr und zehn Monaten Haft auf Bewährung, den Mittäter zu zwei Jahren und fünf Monaten Haft. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.   Urteil vom