So., 06.07.2025 , 10:18 Uhr

Regensburg: Jugendliche unterschätzen Donau – Großeinsatz von Rettungskräften

Zwei Jugendliche sind am Samstagabend beim Schwimmen in der Donau in eine gefährliche Situation geraten. Ein Passant verständigte die Einsatzkräfte, nachdem er die beiden im Bereich der Eisernen Brücke zwischen Schiffen treiben sah

Großeinsatz nach Notruf aus der Innenstadt

Am 05.07.2025 gegen 18.00 Uhr beobachtete ein Passant zwei Jugendliche in der Mitte der Donau im Bereich der Eisernen Brücke in Regensburg. Da sich die beiden Personen flussabwärts bewegten und sich zwischen angelegten Schiffen aufhielten, ging der Beobachter von einer akuten Gefahrensituation aus und setzte sofort einen Notruf ab.

Daraufhin wurden zahlreiche Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, Wasserwacht, DLRG und dem Rettungsdienst alarmiert.

Jugendliche waren wohlauf

Noch vor Eintreffen der Rettungskräfte konnten die beiden 16 und 17 Jahre alten Schwimmer das Wasser selbstständig verlassen. Sie waren unverletzt und erklärten, sie seien freiwillig in dem Bereich geschwommen. Ein weiteres Eingreifen der Einsatzkräfte war nicht mehr notwendig.

Polizei warnt eindringlich vor Gefahren in der Donau

Die Polizeiinspektion Regensburg Süd warnt in diesem Zusammenhang eindringlich vor den Gefahren des Schwimmens in der Donau, insbesondere im Südarm zwischen dem Pfaffensteiner Wehr, der Steinernen Brücke, der Eisernen Brücke und dem Hafen Regensburg.

In diesem Bereich ist der Fluss von Großschifffahrt und Sportbooten frequentiert. Zudem bestehen dort Untiefen, starke Strömungen, Strudel und Wasserwalzen, die eine akute Lebensgefahr für Schwimmer darstellen können. Auch Treibholz und anderes Treibgut können gefährlich werden, wenn sie sich verkanten und Schwimmer unter Wasser drücken.

Schwimmverbot an vielen Donauabschnitten

Darüber hinaus gilt entlang der Donau ein grundsätzliches Bade- und Schwimmverbot in einem Bereich von jeweils 100 Metern flussaufwärts und flussabwärts von:

Die Polizei mahnt zur größten Vorsicht und appelliert, die bestehenden Verbote und Warnhinweise unbedingt zu beachten.

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