Die Preisträgerin des Brückenpreises 2025 der Stadt Regensburg, Iris Berben, hat ihr komplettes Preisgeld in Höhe von 15.000 Euro gespendet. Die Schauspielerin teilt den Betrag auf zwei Projekte auf, die sich für Frieden und Erinnerungskultur einsetzen.
Überreicht wurde der höchstdotierte Preis der Stadt am 3. Oktober, dem Tag der Deutschen Einheit, im Rahmen eines Festaktes im Historischen Reichssaal. Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer händigte die Auszeichnung im vergangenen Jahr persönlich aus.
Die Hälfte des Preisgeldes – 7.500 Euro – geht an den Parents Circle Friends Deutschland e.V.. Der Verein unterstützt seit 1995 die Friedens- und Verständigungsarbeit der israelisch-palästinensischen Nicht-Regierungsorganisation Parents Circle-Families Forum (PCFF/Israeli Palestinian Bereaved Families for Peace).
Die Initiative sammelt Spenden und organisiert interkulturelle Workshops sowie Veranstaltungen. Ziel ist es, den Dialog zwischen Israelis und Palästinensern zu fördern und einen Beitrag zur Verständigung zu leisten.
Weitere 7.500 Euro spendet Iris Berben für die „Nova Festival Ausstellung“. Dabei handelt es sich um eine Gedenkausstellung, die zehn Wochen lang in Tel Aviv gezeigt wurde.
Nach Stationen in den USA und Kanada sind weitere Ausstellungsorte geplant. Die Ausstellung erinnert weltweit an die Ereignisse des 7. Oktobers 2023.
Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer bedankt sich für den gesellschaftlichen Einsatz von Iris Berben. Sie zeigt sich erfreut darüber, dass das Preisgeld dort ankommt, wo es sinnvoll genutzt werden kann – und zugleich die Werte sowie das soziale Engagement der Preisträgerin widerspiegelt.
Pressemitteilung Stadt Regensburg / MF