Do., 29.08.2019 , 16:04 Uhr

Regensburg: Iraker nach Ausschreitungen am Domplatz in Abschiebehaft

Ein Iraker von den Ausschreitungen am Domplatz sitzt seit Samstag in Abschiebehaft. Das hat die Regierung der Oberpfalz bestätigt. Der Mann ist ein abgelehnter Asylbewerber. Er ist vergangene Woche bei einer Gruppe von knapp 15 Personen dabei gewesen, die in Regensburg randaliert hatten. Bei der Polizeikontrolle sind die Beamten von einigen Personen beschimpft und dann sogar mit Pflastersteinen von einer Baustelle beworfen worden. 

Gegen 11 Personen wird insgesamt ermittelt. Wir haben bereits darüber berichtet, was sich an dem Abend zugetragen hat. 

Das Statement der Regierung der Oberpfalz vom 29.08.: 

"Der […] mutmaßliche Täter vom 19.08.2019, der sich in unserer Zuständigkeit befindet, ist seit Samstag in Abschiebehaft.  Das Amtsgericht Regensburg hat noch am vergangenen Freitag dem Haftantrag der Zentralen Ausländerbehörde (ZAB) der Regierung der Oberpfalz stattgegeben und einen vorläufigen Beschluss auf Abschiebhaft erlassen. Die Polizei nahm daraufhin die Person fest. Der Haftbeschluss wurde vom Gericht bestätigt. Die Zentrale Ausländerbehörde bei der Regierung der Oberpfalz organisiert derzeit im Einvernehmen mit der Staatsanwaltschaft Regensburg eine Überstellung nach Frankreich im Rahmen des Dublin-Verfahren, die möglichst zeitnah erfolgen soll."

 

Pressemitteilung Regierung der Oberpfalz

 

Unsere Berichte über den Vorfall:

Nach Ausschreitungen: 17-Jähriger in Haft
Regensburg: Ausschreitungen auf dem Domplatz

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