Mo., 12.08.2024 , 11:55 Uhr

Regensburg: Hitzeschutz in der Pflege – Ein Leitfaden für heiße Sommertage

Hohe Temperaturen stellen besondere Herausforderungen für die Pflege von älteren und pflegebedürftigen Menschen dar. Die Caritas hat hierfür einen kleinen Leitfaden erstellt, um den Hitzeschutz in Pflegeeinrichtungen zu gewährleisten.

Wasser ist das A und O

In den heißen Sommermonaten ist Wasser essenziell, um Dehydration zu vermeiden. Gerade pflegebedürftige Menschen, die oft ein vermindertes Durstgefühl haben, müssen regelmäßig ans Trinken erinnert werden.

 

Pflegedienstleiterin Tina Grötsch aus dem Caritas Alten- und Pflegeheim Fritz Gerlich in Regensburg betont:

„In der Pflege ist das Trinken immer Thema, an heißen Sommertagen nimmt es an Bedeutung aber enorm zu.“

 

Das Pflegepersonal sorgt dafür, dass Wasser immer in Sicht- oder Griffnähe ist. Auch Brigitte Gieb, Pflegedienstleiterin der Tagespflege Fritz Gerlich, empfiehlt, überall im Aufenthaltsbereich Karaffen mit Wasser aufzustellen, gerne verfeinert mit Minze oder Zitronenscheiben, um das Trinken attraktiver zu machen.

Neben dem Trinken wird auch auf eine wasserreiche Ernährung geachtet. Obst und Gemüse wie Gurken und Wassermelonen stehen an heißen Tagen vermehrt auf dem Speiseplan. Duschen und erfrischende Fuß- und Armbäder sowie das Abkühlen der Haut mit nassen Tüchern oder Sprühflaschen gehören ebenfalls zum täglichen Programm.

 

Schutz vor der Sonne

Auf der Terrasse des Pflegeheims Fritz Gerlich sorgt ein Meer aus Sonnenschirmen für Schatten. Die Bewohner, wie die 85-jährige Rosmarie Bernreuther, genießen den Sommer gut geschützt mit Sonnenhüten, die vom Pflegeheim bereitgestellt werden.

Leichte, helle Kleidung aus natürlichen Materialien wie Baumwolle hilft zusätzlich, die Körpertemperatur zu regulieren.

 

Kühle Rückzugsorte

Für diejenigen, denen es draußen zu heiß wird, bietet die Kapelle des Pflegeheims einen kühlen Rückzugsort. Auch zu Hause ist es wichtig, kühle Räume zu schaffen. Grötsch empfiehlt, tagsüber die Fenster und Vorhänge geschlossen zu halten und erst abends, nachts oder morgens zu lüften. Das Aufhängen von nassen Tüchern kann zusätzlich zur Abkühlung der Räume beitragen.

 

 

Caritas Regensburg / MB

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