Fr., 02.04.2021 , 08:45 Uhr

Regensburg: Mann greift 25-Jährigen mit Messer an

Am Regensburger Busbahnhof ist es am späten Donnerstagabend zu einer Auseinandersetzung zwischen einem Mann und einer Frau gekommen. Laut Polizei wollte ein 25-Jähriger der Lebensgefährtin des anderen Mannes helfen – dabei zog dieser sein Messer und verletzte den 25-Jährigen schwer im Rücken. Anschließend flüchtete er. Mehrere Passanten verfolgten ihn. 

Aktuelle Pressemitteilung der PI Oberpfalz

Am Donnerstagabend (1. April 2021) ereignete sich im Bereich des Regensburger Busbahnhofs ein versuchtes Tötungsdelikt. Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg sucht dringend Tatzeugen. Gegen den Beschuldigten erging zwischenzeitlich ein Untersuchungshaftbefehl.

Wie bereits heute Nacht berichtet, ereignete sich am gestrigen Abend (1. April 2021) im Bereich des Regensburger Busbahnhofs in der Albertstraße ein versuchtes Tötungsdelikt. Nach dem gegenwärtigen Stand der Ermittlungen, kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen einer 32-Jährigen und einem 42-Jährigen. Ein 25-jähriger Mann aus dem Landkreis Regensburg wollte offensichtlich einschreiten und wurde dabei von dem 42-Jährigen mit einem Messer schwer verletzt.

Der 25-Jährige befindet sich in stationärer Behandlung in einem Krankenhaus und ist ansprechbar und stabil.

Beschuldigter in Untersuchungshaft

Der 42-jährige Tatverdächtige, der kurz nach der Tat von Kräften der Regensburger Bundespolizei trotz Widerstand festgenommen werden konnte, wurde am Karfreitag dem zuständigen Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Regensburg Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts eines versuchten Tötungsdelikts. Der Beschuldigte wurde im Anschluss in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizeiinspektion Regensburg werden in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Regensburg fortgeführt.

Tatzeugen gesucht!

Für die weiteren Ermittlungen werden dringend Tatzeugen gesucht. Zur gestrigen Tatzeit, etwa gegen 20.55 Uhr, herrschte im Bereich der Albertstraße, des Bahnhofs und der Maximilianstraße ein reges Personenaufkommen.

Die Kriminalpolizei Regensburg fragt:

Nach der Tat und bis zur Festnahme haben nach aktuellem Stand Passanten den Tatverdächtigen verfolgt. Sollten sich Personen diesbezüglich noch nicht bei der Polizei gemeldet haben, so werden sie dringend um Kontaktaufnahme mit der Kriminalpolizeiinspektion Regensburg gebeten.

Sämtliche Hinweise nimmt die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg unter der Telefonnummer 0941/506-2888 oder über jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Abschließend sei angemerkt, dass die polizeiliche Videoüberwachung im Bahnhofsbereich einen wichtigen Beitrag für die Ermittlungen und die Identifizierung des Beschuldigten geleistet hat.

1. Pressemitteilung der PI Oberpfalz

Am Donnerstag, 01.04.2021, gegen 20:55 Uhr wurde der Einsatzzentrale eine tätliche Auseinandersetzung zwischen einem Mann und einer Frau im Bereich Regensburg, Albertstraße/Maxstraße-Busbahnhof mitgeteilt. Ersten Erkenntnissen zufolge griff ein 25jähriger Mann aus dem Landkreis Regensburg ein, um der Lebensgefährtin des Beschuldigten zu Hilfe zu kommen.

Im Verlauf dieser Anschlussauseinandersetzung zog der Tatverdächtige ein Messer und verletzte den Geschädigten schwer, aber nicht lebensbedrohlich im Rückenbereich. Anschließend entfernte er sich vom Tatort. Hierbei wurde er von Passanten verfolgt.

Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung mit allen verfügbaren Einsatzkräften , konnte der Tatverdächtige bereits wenige Minuten später,  noch in Tatortnähe durch eine Streife der Bundespolizei unverletzt festgenommen werden. Das weggeworfene mutmaßliche Tatmesser wurde bei der Nachsuche  aufgefunden. Der Geschädigte verbleibt vorsorglich zur Beobachtung in stationärer Behandlung.

Die Staatsanwaltschaft ist informiert. Über die Haftfrage wir am Freitag entschieden.

Die Kriminalpolizei Regensburg hat die Ermittlungen übernommen.

 

PI Oberpfalz/MH

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