Am Sonntag (1. November) wurden am Haltepunkt Burgweinting Gummimatten auf die Gleise gelegt. Die Bundespolizeiinspektion Waldmünchen ermittelt und sucht Zeugen.
Am Sonntagmorgen informierte die Bahnbetriebszentrale München die Bundespolizeiinspektion Waldmünchen darüber, dass ein Teppich auf den Gleisen beim Haltepunkt Burgweinting liege und die Gleise blockiere.
Eine alarmierte Bundespolizeistreife stellte vor Ort Gummimatten fest. Laut Bundespolizei wurden diese dort allem Anschein nach absichtlich abgelegt. Es handelte sich um mehrere Schwerlastmatten, die bei Kettenfahrzeugen untergelegt werden, um Beschädigungen des Untergrunds zu vermeiden.
Das Bundespolizeirevier Furth im Wald ermittelt wegen des Verdachts eines gefährlichen Eingriffes in den Bahnverkehr.
Sachdienliche Hinweise nimmt die Bundespolizei Waldmünchen unter der Telefonnummer 09972 9408-0 oder per E-Mail an bpoli.waldmuenchen@polizei.bund.de entgegen.
Die Bundespolizeiinspektion Waldmünchen warnt in diesem Zusammenhang: Legt keine Steine oder andere Gegenstände auf die Schienen! Ihr bringt euch und andere in Gefahr!
Züge haben laut Bundespolizei einen langen Bremsweg und eine Sogwirkung. Sie können nicht ausweichen. Im schlimmsten Fall können Züge entgleisen. Durch die Splitterwirkung der überfahrenen Steine können Personen, die in der Nähe stehen, verletzt werden.
Im Falle einer Notbremsung können entstandene Personen- und Sachschäden an Fahrzeugen und Schienen zivilrechtliche Schmerzensgeld- und Schadensersatzansprüche nach sich ziehen. Geldbußen wegen Ordnungswidrigkeiten oder strafrechtliche Ermittlungen wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr können die Folge sein.
Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Waldmünchen / MF