Am Hauptbahnhof Regensburg hat die Bundespolizei von Freitag (24. Juli) bis Sonntag (26. Juli) einen umfangreichen Schwerpunkteinsatz durchgeführt. Ziel der verstärkten Kontrollen war es, das Sicherheitsgefühl der Reisenden zu erhöhen. Während des Einsatzes stellten die Beamten drei Messer, zwei Reizstoffsprühgeräte sowie eine Schere sicher.
Die Bundespolizeiinspektion Waldmünchen war gemeinsam mit Einsatzkräften der Bundespolizeiabteilung Deggendorf am Hauptbahnhof Regensburg im Einsatz. Hintergrund war eine bundesweite Aktion mit verstärkter Polizeipräsenz an mehreren Bahnhöfen.
Für den Zeitraum des Einsatzes galt am Hauptbahnhof Regensburg eine Allgemeinverfügung, die das Mitführen bestimmter gefährlicher Gegenstände untersagte. Davon betroffen waren Gegenstände, die nicht bereits durch das Waffengesetz verboten sind.
Bei den Kontrollen fanden die Beamten am Samstagvormittag bei einem 28-Jährigen ein Cuttermesser, das sichergestellt wurde. Kurz darauf stellten die Einsatzkräfte bei einem 44-Jährigen eine Schere sicher.
Am Nachmittag entdeckte eine Streife bei einem 23-Jährigen ein Reizstoffsprühgerät und bei einem weiteren 23-Jährigen ein Taschenmesser. Beide Gegenstände wurden sichergestellt.
In den Abendstunden kontrollierte die Bundespolizei außerdem einen 18-Jährigen, bei dem Pfefferspray gefunden wurde. Bei einem 46-Jährigen stellten die Beamten ebenfalls ein Taschenmesser sicher. Wer gegen die Allgemeinverfügung verstößt, muss damit rechnen, dass ein Zwangsgeld verhängt wird.
Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Waldmünchen / MF