Sa., 27.01.2024 , 09:59 Uhr

Mehr als 50 Beamte im Einsatz

Regensburg: Großeinsatz wegen Mann mit Waffe und Knallgeräuschen

Großeinsatz am Freitagnachmittag - die Einsatzkräfte waren vor Ort und bereit. Doch dann: Entwarnung.

Am Freitagnachmittag wurde der Polizei Regensburg gegen 16.20 Uhr mitgeteilt, dass ein Mann am Bahnhof damit drohte, ein Verbrechen unter Einsatz einer Schusswaffe zu begehen, dies wurde auch durch Passanten wahrgenommen. Anschließend entfernte sich der Mann zu Fuß vom Bahnhof.

Relativ zeitnah zu dieser Mitteilung wurden laute Knallgeräusche vor den Regensburg Arcaden gemeldet. Aufgrund der räumlichen Nähe und des inhaltlich möglichen Zusammenhangs beider Sachverhalte wurden zu jeweils beiden Einsatzorten zahlreiche Einsatzkräfte der Polizei mit entsprechender Schutzausrüstung und Bewaffnung entsandt. Rettungskräfte wurden abgesetzt bereitgestellt.

Die eingesetzten Beamten der Polizei Regensburg, Bundespolizei Regensburg und der Bayerischen Bereitschaftspolizei, insgesamt über 50 an der Zahl, erregten aufgrund des Einsatzgeschehens kurzfristig unvermeidbar erhebliches Aufsehen in der Öffentlichkeit. Nachdem jedoch sehr zügig die Erkenntnis gesichert werden konnte, dass die Knallgeräusche bei den Arcaden von Böllerwürfen unbekannter Jugendlicher herrührte und keinerlei Zusammenhang zwischen den beiden Mitteilungen bestand, wurden die Einsatzkräfte wieder abgezogen. Eine tatsächliche Gefahr bestand für die Bevölkerung nicht. Gegen den bislang noch unbekannten Täter am Bahnhof wird durch die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg wegen des Verdachts der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten ermittelt.

 

PP Oberpfalz/EK

Das könnte Dich auch interessieren

27.07.2026 Regenstauf: Seniorin übergibt Goldschmuck nach Schockanruf Eine Seniorin aus Regenstauf ist am Donnerstag Opfer eines Schockanrufs geworden. Ein angeblicher Polizeibeamter behauptete, ihre Tochter habe einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht  begangen und befinde sich wegen ihres psychischen Ausnahmezustands in einem Krankenhaus. Um ihre Freilassung zu erreichen, müsse eine Kaution von 50.000 Euro hinterlegt werden. Die Täter hielten die Frau rund eineinhalb Stunden am 26.07.2026 Nittendorf: Motorradfahrerin nach Unfall verletzt – Verursacher flüchtet Bei Nittendorf ist es am Freitagmittag zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden gekommen. 26.07.2026 Neutraubling: Streit um Strafzettel eskaliert – Mann bedroht Verkehrsüberwacher In Neutraubling ist ein Mitarbeiter der kommunalen Verkehrsüberwachung bei der Ausstellung eines Strafzettels bedroht und beleidigt worden. 26.07.2026 Obertraubling: Auseinandersetzung außer Kontrolle – Mehrere Verletzte nach Schlägerei Ein verbaler Streit ist am späten Samstagabend in Obertraubling eskaliert. Dabei wurden drei Männer leicht verletzt, zwei von ihnen mussten zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.