Zwei Tiere wurden im Rahmen des amtlichen Monitorings positiv auf das Geflügelpest-Virus (HPAI) getestet. Dabei handelt es sich um eine Graugans und einen Mäusebussard. Bei einem weiteren Wildvogel steht die amtliche Bestätigung noch aus.
Deutschlandweit werden derzeit regelmäßig infizierte Wildvögel festgestellt.
Besonders häufig betroffen sind Wassergeflügel wie Wildgänse, Enten und Schwäne. Auch Greifvögel spielen eine wichtige Rolle im Infektionsgeschehen.
Das Virus verbreitet sich vor allem über Kot und Atemwegssekrete infizierter Tiere. Gemeinsame Rast- und Wasserstellen begünstigen die Ausbreitung zusätzlich. Zugvögel tragen den Erreger entlang ihrer Flugrouten in neue Gebiete.
Die Aviäre Influenza, auch bekannt als „Vogelgrippe“ oder „Geflügelpest“, ist eine hochansteckende Virusinfektion. Sie betrifft vor allem Wild- und Hausgeflügel. Das Risiko einer Übertragung auf den Menschen wird in Europa und Deutschland weiterhin als gering eingeschätzt.
Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, tote oder kranke Wildvögel, insbesondere Wassergeflügel oder Greifvögel, zu melden. Wichtig sind Angaben zur Vogelart sowie zum genauen Fundort.
Für Geflügelhalter im Stadtgebiet Regensburg gelten weiterhin die erweiterten Biosicherheitsmaßnahmen, die in der veröffentlichten Allgemeinverfügung festgelegt sind. Diese Vorgaben sind verbindlich einzuhalten. Die Vorgaben finden Sie auf der Homepage der Stadt unter dem Reiter „Aktuelles“ und „Pressemitteilungen„
Ausführliche Informationen zur aktuellen Lage in Bayern bietet das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL). Hintergrundinformationen zum Erreger der Geflügelpest stellt außerdem das Friedrich-Loeffler-Institut bereit.
PM Stadt Regensburg / FC