Fr., 18.08.2023 , 09:45 Uhr

Regensburg: Gedenken und Erinnern an den ersten und schwersten Luftangriff

Vor 80 Jahren wurde Regensburg erstmals zum Ziel von alliierten Bombern. Über 400 Menschen starben.

Es war am frühen Nachmittag des 17. August 1943, als alliierte Bomber die Domstadt zum Ziel ihrer Angriffe machten. Im Rahmen der Operation „Double Strike“ wurde neben Regensburg auch Schweinfurt bombardiert.

Am 17.08.43 fand der erste und verherrendste Angriff auf Regensburg statt. Vor allem die im Stadtwesten gelegenen Messerschmitt-Werke wurden ins Visier genommen. Andere Ziele waren die Bahnanlagen der Stadt, die Donaubrücken und das Hafengelände.

Rund 400 Menschen verloren bei diesem ersten Angriff auf Regensburg ihr Leben, darunter 91 Lehrlinge der Messerschmitt-Werke sowie zahlreiche sowjetische Kriegsgefangene, die dort als Zwangsarbeiter arbeiten mussten.

Insgesamt gab es zwischen 1943 und 1945 16 Luftangriffe auf Regensburg, bei denen 1.139 Menschen starben und 714 Menschen verletzt wurden.

Am 80. Jahrestag des ersten Luftangriffs hat die Stadt Regensburg in Kooperation mit dem Bezirksverband Oberpfalz im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge den Kriegstoten gedacht. Diese kümmern sich um die Grabstätten der Toten am Oberen Katholischen Friedhof und dokumentieren das Grauen und Leid, aber das Erinnern und Gedenken. Gerade in Zeiten des Krieges in der Ukraine sei es wichtiger denn je, an das damals verursachte Leid zu erinnern. Denn Krieg bedeutet immer Blutvergießen, Leid, Tod und Zerstörung.

 

Hier unser Beitrag zur Gedenkveranstaltung:

 

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