Mi., 19.05.2021 , 16:43 Uhr

Regensburg: Fußgänger vor heranfahrenden Transporter gestoßen - Tatverdächtiger in Haft

Ein Mann ist am Mittwochmorgen in Regensburg in der Landshuter Straße vor einen heranfahrenden Kleintransporter geschubst worden. Der Mann wurde von dem Fahrzeug gestreift und dabei leicht verletzt. Ein Tatverdächtiger sitzt wegen Verdachts des versuchten Mordes in der JVA.

Hier die Pressemitteilung der Kriminalpolizeiinspektion Regensburg

Am Mittwochmorgen, den 19.05.2021, soll ein 46-jähriger Mann unvermittelt einen Passanten vor einen heranfahrenden Kleintransporter auf die Fahrbahn der Landshuter Straße geschubst haben. Der Fahrer konnte jedoch noch abbremsen und ausweichen. Das Fahrzeug touchierte den geschubsten Fußgänger, welcher dadurch leicht verletzt wurde.

Um ca. 07:30 Uhr soll ein 34-jähriger Fußgänger von einem 46-Jährigen vom Gehweg der Landshuter Straße auf die Fahrbahn geschubst worden sein. Der Fahrer eines heranfahrenden Kleintransporters konnte noch rechtzeitig abbremsen und ausweichen. Der Geschubste wurde jedoch noch vom vorbeifahrenden Transporter touchiert, worauf dieser leicht verletzt wurde.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand handelt es sich bei dem Tatverdächtigen um einen 46-jährigen Mann aus Regensburg. Dieser konnte noch vor Ort durch die alarmierte Polizei festgenommen werden. Über das Tatmotiv ist bisher nichts bekannt.

Ein Zeuge bestätigte den beschriebenen Tathergang.

Zu den Ermittlungen wurde auf Weisung der Staatsanwaltschaft Regensburg ein Gutachter hinzugezogen. Der Bereich der Landshuter Straße wurde während der Aufnahme vor Ort kurzzeitig gesperrt.

Die weitere Sachbearbeitung übernahm die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg.

Der Tatverdächtige wurde im Laufe des Tages dem zuständigen Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Untersuchungshaftbefehl wegen des Verdachts des versuchten Mordes. Der 46-Jährige wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

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