Mo., 07.04.2025 , 14:44 Uhr

Regensburg: Frühstudentin Leonie Weiß zieht ins Bundesfinale von Jugend forscht ein

Leonie Weiß, Frühstudentin der Universität Regensburg, hat beim Landeswettbewerb Jugend forscht in Klingenberg (Unterfranken) den ersten Platz gewonnen. Mit ihrem Projekt zur Optimierung von Baustellenampelanlagen setzte sie sich gegen die Erstplatzierten aus ganz Bayern durch und qualifizierte sich damit für das Bundesfinale Ende Mai in Hamburg.

Im Mittelpunkt ihres Projekts steht eine von ihr selbst trainierte Künstliche Intelligenz (KI), die mithilfe von objekterkennungsbasierten Entscheidungsprozessen die Steuerung von Baustellenampeln optimiert. Die Schaltung reagiert adaptiv auf den aktuellen Verkehrsfluss und erkennt, welches Objekt sich der Baustelle nähert – sei es Auto, Lastwagen, Motorrad, Fahrrad oder Fußgänger. Diese Informationen fließen direkt in die Steuerung ein, um den Verkehr effizienter zu regeln, Staus zu vermeiden und Emissionen zu reduzieren – selbst bei Regen oder Nebel.

Jury überzeugt von professioneller Umsetzung

Die Jury des Landeswettbewerbs, bestehend aus Professoren, Wirtschaftsexperten und Informatikern, zeigte sich besonders beeindruckt von der professionellen Echtzeitsimulation, mit der Leonie Weiß die Funktion ihrer KI anschaulich demonstrierte. Die technische Umsetzung ihres Modells wurde als ebenso überzeugend bewertet wie das gesellschaftlich relevante Thema ihrer Forschung.

Frühstudium an der Universität Regensburg als Sprungbrett

Leonie Weiß nimmt seit einiger Zeit am Frühstudium Physik der Universität Regensburg teil und kombiniert damit ihr Studium mit dem Schulalltag am St.-Marien-Gymnasium. Das Frühstudium bietet besonders talentierten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, vor dem Abitur universitäre Lehrveranstaltungen zu besuchen und aktiv an Forschungsprojekten mitzuwirken. Die MINT-Labs Regensburg, die bereits mehrere Jugend forscht-Projekte betreut haben, unterstützen Leonie bei ihrer wissenschaftlichen Entwicklung und drücken ihr die Daumen für das Bundesfinale.

Auf dem Weg ins Bundesfinale nach Hamburg

Mit dem ersten Platz im Landeswettbewerb hat sich Leonie Weiß für das Finale des 60. Jugend forscht-Jubiläumsjahres qualifiziert. In Hamburg treten Ende Mai die besten Jungforscherinnen und Jungforscher Deutschlands in sieben Fachgebieten gegeneinander an. Leonie wird dort ihr Projekt zur intelligenten Verkehrssteuerung präsentieren – ein Beispiel für die zukunftsorientierte Forschung junger Talente an der Universität Regensburg.

Uni Regensburg / SP

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