Do., 15.12.2022 , 11:29 Uhr

Regensburg: Feuer im Bürogebäude

In Dechbetten hat es gestern in einem Zimmer in einem Bürogebäude gebrannt.

Am Mittwochabend teilte die Integrierte Rettungsleitstelle der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Oberpfalz einen Zimmerbrand in einem Bürogebäude in dem Regensburger Stadtteil Dechbetten mit. Der durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Polizeiinspektion Regensburg Süd festgestellte Zimmerbrand, konnte zügig unter Kontrolle gebracht werden. Personen befanden sich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr im Gebäude. Sie hatten das Anwesen bereits selbstständig verlassen. Eine Person wurde vor Ort aufgrund einer leichten Rauchintoxikation ärztlich untersucht, bedurfte jedoch keiner weiteren Behandlung.

Durch den Brand wurden mehrere Büroräume des Anwesens in Mitleidenschaft gezogen. Im Bürogebäude entstand erheblich Sachschaden. Die genaue Schadenssumme kann derzeit noch nicht genau beziffert werden. Die Polizei rechnet aber mit rund einer Million Euro. Nach erstem Ermittlungsstand ist ein technischer Defekt Ursache für das Feuer.

PI Regensburg Süd/JM

 

Meldung der Berufsfeuerwehr Regensburg

Zu einem Zimmerbrand in den Stadtteil Dechbetten wurde der Löschzug der Berufsfeuerwehr Regensburg alarmiert. Unterstützt wurden die hauptamtlichen Kräfte durch den auf der Hauptfeuerwache zur Übung befindenden Löschzug Winzer und den alarmierten Löschzug Altstadt der Freiwilligen Feuerwehr Regensburg.

Der durch mehrere Anrufer gemeldete Zimmerbrand konnte durch den ersteintreffenden Inspektionsdienst und den Löschzug Altstadt bestätigt werden. Die im Eingangsbereich befindenden Einrichtungsgegenstände des Verwaltungsgebäudes standen bereits im Vollbrand.

Durch die klare Einweisung des Meldenden konnte die Brandbekämpfung umgehend mit drei C-Rohren über verschiedene Zugänge eingeleitet werden.

Der Brand konnte so schnell unter Kontrolle gebracht werden. Durch die offene Bauweise kam es zu einer starken Rauchausbreitung im gesamten Erdgeschoss sowie einem Raucheintrag im weitläufigen Kellergeschoss. Mit mehreren Hochleistungslüftern wurden die Räume anschließend aufwendig belüftet. Weitere im Einsatz befindende Einsatzkräfte übernahmen die Kontrolle und Lüftung der darüber liegenden drei Stockwerke.

Die aus dem angebauten Wohngebäude geflüchteten Personen wurden in der warmen direkt angrenzenden Rettungswache durch Einheiten des Rettungsdienstes betreut.

Die vom Brand betroffene Firma, die der kritischen Infrastruktur angehöhrt, begann bereits während des Einsatzes mit den Planungen für den morgigen Betrieb.

Zur Sicherstellung weitere Einsätze wurde währenddessen die restlichen Kräfte der Hauptfeuerwache durch die Freiwillige Feuerwehr Oberisling und einen Führungsdienst der Freiwilligen Feuerwehr unterstützt.

Vor Ort waren außerdem der Rettungsdienst mit Einsatzleiter, Notarzt und zwei Rettungswagen, der Schneeräumdienst sowie die Polizei. Sie leitete Untersuchungen zu Brandursache und Schadenshöhe ein, wozu die Berufsfeuerwehr keine Angaben machen kann.

 

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