Fr., 17.09.2021 , 13:59 Uhr

Versammlung von Fridays for Future

Regensburg: Fahrradkorso „bike for future“ am 19. September - Verkehrsstörungen erwartet

Für kommenden Sonntag, 19.09.2021, ist in dem Zeitraum von 15:00 Uhr bis 19:00 Uhr ein Fahrradkorso angemeldet. In diesem Zusammenhang ist mit Verkehrsstörungen zu rechnen.

 

45 Minuten Zwischenkundgebung bei Lappersdorfer Kreisel

 

Der Weg führt auch über eine Fahrspur des Lappersdorfer Kreisels, da dort eine Zwischenkundgebung mit einer Dauer von 45 Minuten stattfinden soll. Aus diesem Grund muss laut Polizei ab 15.30 Uhr der komplette Lappersdorfer Kreisel und die B15 ab Alex-Center in beiden Fahrtrichtungen für knapp eineinhalb Stunden gesperrt werden. Auch die B16 auf Höhe Haslbach und die Autobahnauf- und Autobahnabfahrt „Regensburg Nord“ der A93 sind von der Sperrung betroffen. Die Autobahn (A93) bleibt für den Verkehr offen.

 

Pendelparkplatz am Lappersdorfer Kreisel gesperrt

Die Stadt bittet zu beachten, dass am Sonntag die Autos, die auf dem Pendlerparkplatz parken, während der Fahrrad-Demo nicht ausgefahren werden können.

Der Fahrradkorso verläuft wie folgt:

  • 15 Uhr: Arcaden-Vorplatz/Friedenstraße (Auftaktkundgebung)
  • Galgenbergbrücke
  • D.-Martin-Luther Straße
  • Dachauplatz
  • Eiserne Brücke
  • Wöhrdstraße
  • Nibelungenbrücke
  • Nordgaustraße
  • Amberger Straße
  • Auffahrt auf B16
  • Lappersdorfer Kreisel (Zwischenkundgebung)
  • Lappersdorfer Straße
  • Protzenweiherbrücke
  • Andreasstraße
  • Grieser Steg
  • Eiserne Brücke
  • Dachauplatz
  • Drei-Kronen-Gasse
  • Speichergasse
  • Alter Kornmarkt
  • gegen 17 Uhr: Domplatz (Abschlusskundgebung)

Durch die sich fortbewegende Versammlung ist mit kurzfristigen Sperrungen und Verkehrsstörungen entlang dieser Strecke zu rechnen. Ortskundige sollten den Bereich meiden bzw. weiträumig umfahren.

 

Hintergründe zum Fahrradkorso

Für die Veranstalter ist das immer noch schlummernde Bauvorhaben „Ausbau des Lappersdorfer Kreisels und Sallerner Regenbrücke“ das wesentlichste Projekt zur Verhinderung einer ökologischen Verkehrswende in Regensburg. Unter dem Motto „Sallerner Regensbrücke NEIN – Lappersdorfer Stadtbahnüberführung JA“ wird vor Ort eine Umplanung des Projektes eingefordert.

Bereits zuvor gab es in Regensburg zahlreiche Fahrraddemonstrationen. Die Routenführung der jüngsten Demo zeigten die Veranstalter bereits einen Monat im Voraus an. Dennoch verhängte das Ordnungsamt zu weitgehende Beschränkungen für die Versammlung bzw. lehnte eine Befahrung des Lappersdorfer Kreisel ab. Die Versammlungsleitung der Fahrraddemonstration sah sich deshalb gezwungen, eine Klage gegen das Verbot des wesentlichen Kundgebungsortes einzureichen. Am gestrigen Donnerstag (16.09.) führte der zuständige Richter am Verwaltungsgericht Regensburg vor Ort am Pendlerparkplatz, unter Beisein zahlreicher Verantwortlicher, einen Vergleich herbei. Somit führt die Fahrraddemo, wie geplant über den Lappersdorfer Kreisel.

Das Gericht betonte den hohen Wert der grundgesetzlich geschützten Versammlungs- und Kunstfreiheit. Die Argumente aller Seiten wurden erörtert und schließlich das Verbot der Versammlung und die Kunstaktion "Teufelskreis der Verkehrswende" im Lappersdorfer Kreisel wieder aufgehoben. Vor Ort zeigten alle Beteiligten Kooperationsbereitschaft und trugen den Vergleich mit.

Als Auflagen wird es eine Abstandspflicht von 1,5 m vorgegeben, eine Aufenthaltszeitbegrenzung im Kreisel und die Versammlung im Kreisel muss immer eine der zwei Fahrspuren für den eventuellen Einsatz eines Rettungsfahrzeuges freihalten. Bei Einhaltung der Abstandsregel müssen derzeit draußen auch keine Masken getragen werden.

 

 

PI Regensburg Süd/Stadt Regensburg/FFF/JM

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