Do., 25.07.2019 , 11:44 Uhr

Regensburg: Fahrrad auf Gleis gelegt - Polizei sucht Täter

Die Bundespolizei berichtet von einem Fahrrad, das von Unbekannten am Mittwoch (24. Juli) gegen 22:30 Uhr im Bereich des Regensburger Hauptbahnhofs auf die Bahngleise gelegt worden ist. Ein Zug hat das Rad sogar erfasst – glücklicherweise wurde niemand verletzt. 13 Züge haben durch den Vorfall eine Verspätung von insgesamt über 2 Stunden gehabt. Die Polizei sucht jetzt nach Zeugen oder Hinweisen.

Die Polizeimeldung:

Zu einem gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr kam am späten Abend des 24.07.2019 gegen 22:30 Uhr, auf der Hauptstrecke Regensburg-Schwandorf . Die Bundespolizei sucht nach Zeugen des Vorfalles.

Nach den bisherigen Ermittlungen der Bundespolizei erfasste gegen 22:30 Uhr die Lokomotive mit dem Räumschild eines ALEX-Personenzuges, ein blaues 26 Zoll Damen-Treckingfahrrad der Marke Scirocco, welches im Bereich „Safferlinger Steg“ (Verbindungssteg Greflingerstraße – Guerickestraße) Höhe der Berufsfeuerwehr Regensburg bzw. Betriebswerk AGILIS, in den Gleiskörper abgelegt wurde.

Das Fahrrad verkeilte sich unter dem Bahnräumer der Lok und wurde bis zum Stillstand des Zuges mitgeschleift. Personen kamen dabei nicht zu Schaden. An der Lokomotive bzw. am Gleiskörper konnten nur geringe Schäden festgestellt werden.
Insgesamt erhielten 13 Züge eine Verspätung von 135 Minuten.

Der oder die Täter konnten bis dato nicht ermittelt werden.

Zur detaillierten Klärung des Sachverhaltes sucht die Bundespolizei nach Zeugen, die diesen Vorfall beobachtet haben bzw. nach dem Eigentümer oder letzten Benutzer des Fahrrades.

Ein Bild des beschädigten Fahrrades ist als Anschauungsobjekt beigefügt.

Sachdienliche Hinweise bitte an das Bundespolizeirevier Regensburg unter der Telefonnummer 0941-59515-111 oder an
bpoli.waldmuenchen@polizei.bund.de

Polizeimeldung

Das könnte Dich auch interessieren

22.10.2026 Regensburg / Wiesent: Duo nach Fund von Sprengstoff auf A3 verurteilt Nach dem Sprengstofffund auf der A3 bei Wiesent im Januar sind ein Mann und eine Frau wegen Vorbereitung einer Geldautomatensprengung verurteilt worden. Das Amtsgericht Regensburg verurteilte die Fahrerin zu einem Jahr und zehn Monaten Haft auf Bewährung, den Mittäter zu zwei Jahren und fünf Monaten Haft. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.   Urteil vom 22.10.2026 Regensburg: Betrunkener randaliert nach Rauswurf aus Spielhalle 17 Meter lange Schmiererei Gegen 1 Uhr wurde der Mann aus einer Spielhalle in der Von-Seeckt-Straße verwiesen, nachdem er dort randaliert hatte. Anschließend besprühte er die Wand eines nahegelegenen Drogeriemarktes auf rund 17 Metern Länge mit Wörtern und Symbolen. Polizei sucht weitere Geschädigte Danach entfernte sich der Mann mit einem Einkaufswagen. Zeugen hörten laute Geräusche, 22.10.2026 Regensburg: Zwei Fußgänger von Auto erfasst – ein Schwerverletzter Zusammenstoß nahe der Berufsschule Die beiden 18-Jährigen überquerten die Straße im Bereich der Bushaltestelle bei der Berufsschule, als sich ein Audi näherte. Ein junger Mann wurde bei dem Zusammenstoß schwer verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Der zweite wurde leicht am Fuß gestreift. Straße drei Stunden gesperrt Am Audi entstand erheblicher Sachschaden. Zur Klärung der 22.10.2026 Regensburg: Brand in Asylunterkunft – Feuerwehr evakuiert Wohnheim Zwei Brände kurz hintereinander Zunächst löschte der Sicherheitsdienst einen brennenden Duschvorhang mit einem Feuerlöscher. Kurz darauf brannte ein Mülleimer in einer Küche im Erdgeschoss. Das Feuer beschädigte auch Wände und Einrichtungsgegenstände. Die alarmierte Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen und musste mit Hilfe von Polizei und Sicherheitsdienst die Unterkunft evakuieren. Polizei ermittelt wegen Brandlegung Der