Neben dem Cheftrainer bleiben auch Co-Trainer Daniel Kessler sowie die Torwarttrainer Thomas Kollmer und Daniel Hertel an Bord.
Der 43-Jährige hatte seine Entscheidung sorgfältig abgewogen. Dabei spielten sowohl private als auch sportliche Aspekte eine Rolle. Ausschlaggebend für seine Zusage war letztlich die Unterstützung seiner Familie sowie die enge Bindung an Mannschaft und Verein.
Goldbach betont die positive Entwicklung des Teams, das in dieser Saison mehrfach starke Leistungen gezeigt hat. Besonders die Auftritte gegen Spitzenteams hätten das Potenzial der Mannschaft unterstrichen. Der eingeschlagene Weg sei noch nicht abgeschlossen – im täglichen Training sei spürbar, dass weiteres Entwicklungspotenzial vorhanden ist.
Bereits in der Saison 2022/23 war Goldbach als Co-Trainer maßgeblich am vierten Platz in der 2. Bundesliga beteiligt – der besten Platzierung in der fast 100-jährigen Handballgeschichte des ESV.
In der darauffolgenden Spielzeit übernahm er als Cheftrainer und führte das Team trotz großer personeller Veränderungen auf Rang fünf.
Auch nach der Verkleinerung der Alsco Handball Bundesliga Frauen auf zwölf Teams behauptete sich der ESV in der Saison 2024/25 mit Platz sieben erneut unter Deutschlands besten Frauenhandballmannschaften. Aktuell stehen die Bunkerladies wieder auf dem siebten Tabellenplatz der 2. Alsco Handball Bundesliga Frauen und sind damit auf Kurs, diese Marke erneut zu erreichen.
Abteilungsleiter Dieter Müller hebt insbesondere Goldbachs Engagement hervor. Trotz Vollzeitjob und vier Kindern leiste der Trainer außergewöhnliche Arbeit für den Verein. Auch seine Frau Katja wird in diesem Zusammenhang ausdrücklich gewürdigt.
Sportlicher Leiter Robert Torunsky zeigt sich ebenfalls zufrieden mit der Vertragsverlängerung. Seit Goldbachs Amtsantritt habe das Team die gesteckten Ziele regelmäßig übertroffen. Besonders sichtbar sei die kontinuierliche Weiterentwicklung der Spielerinnen.
Ein zentrales Merkmal der Regensburger Mannschaft ist die konsequente Förderung eigener Talente. Der sportliche Erfolg sei stets unter Einbindung junger Spielerinnen – insbesondere aus der eigenen Jugend – erzielt worden.
Sechs gebürtige Regensburgerinnen stehen im aktuellen Zweitliga-Kader – ein ligaweit einmaliger Wert. Zudem kommt das Team ohne ausländische Spielerinnen aus.
Die Zusammenarbeit innerhalb des Trainerteams gilt vereinsintern als vorbildlich. Goldbachs ruhige Art und sein Ehrgeiz sorgen laut Verantwortlichen für ein leistungsförderndes Klima innerhalb der Mannschaft.