Do., 28.09.2023 , 14:44 Uhr

Förderung für Sanierung von Basilika St. Emmeram und Katharinenspital

Regensburg erhält über 1,9 Millionen Euro für Kulturdenkmäler

Die Katharinenspitalstiftung und die Katholische Kirchenstiftung St. Emmeram in Regensburg haben staatliche Förderungen in Millionenhöhe erhalten. Die Finanzmittel wurden von mehreren Politkernen aus unserer Region aktiv unterstützt und vom Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages freigegeben.

Förderung für Sanierung von Basilika St. Emmeram und Katharinenspital

Die Katharinenspitalstiftung in Regensburg wird für ein Bau- und Sanierungsvorhaben eine Förderung von 1,3 Millionen Euro erhalten. Die Katholische Kirchenstiftung St. Emmeram wird mit einer Förderung von etwas mehr als 602.000 Euro bedacht.

Die Ökonomie des Katharinenspitals wird nach der Sanierung als Lern- und Begegnungsort dienen. Sie soll Dauerausstellungen zur Geschichte des Gesundheits- und Wohlfahrtswesens beherbergen und barrierefrei zugänglich sein. Zudem werden 16 Wohnungen, davon 10 barrierefreie, in der Ökonomie realisiert, die den Ort in einen inklusiven, kreativen und interkulturellen Raum verwandeln.

Die Basilika St. Emmeram ist ein wichtiger Teil des kulturellen Erbes von Regensburg und wird als christliche Wiege der Diözese angesehen. Ihr Turm ist ein wesentliches Element des Areals und soll bis Ende 2024 im Rahmen des Emmeram Forums Regensburg renoviert werden. Verschiedene bauliche Mängel, darunter Schäden an der Natursteinfassade und den Sandsteinfiguren, werden durch die Maßnahme behoben.

Die Mittel stammen aus dem Programm „KulturInvest“ und wurden am 28. September vom Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages freigegeben.

 

Förderprogramm KulturInvest

Im Jahr 2023 standen 300 Millionen Euro im Rahmen des Programms KulturInvest zur Verfügung. Von 230 eingereichten Vorhaben wurden 76 ausgewählt, darunter auch die beiden Projekte aus Regensburg.

Politische Unterstützung

Die Regensburger Bundestagsabgeordneten Dr. Carolin Wagner, Stefan Schmidt und Ulrich Lechte, haben die Förderanträge politisch begleitet. Sie standen in engem und vertrauensvollem Kontakt mit Spitalmeister Wolfgang Lindner und Dekan Roman Gerl und haben die Projekte aktiv gegenüber dem Haushaltsausschuss und der Kulturstaatsministerin Claudia Roth unterstützt.

Auch der Bundestagsabgeordnete Peter Aumer hat die Dringlichkeit der beiden Projekte erkannt und sich intensiv bei der Staatsministerin für Kultur und Medien für die Förderung eingesetzt.

Die Förderung dieser Projekte ist ein weiterer Meilenstein in der Erhaltung des kulturellen Erbes der Stadt Regensburg und unterstreicht die Bemühungen auf Bundesebene, gefährdete Kulturdenkmäler zu schützen.

 

Peter Aumer / Dr. Carolin Wagner / Stefan Schmidt / Ulrich Lechte / JM

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