Ein zufriedenstellendes Ergebnis in einer außergewöhnlichen Zeit
, erklärt Vorstandsvorsitzender Michael Gruber im Rückblick auf das Jahr 2020. Vorstand Werner Dollingers Bilanz zum vergangenen Jahr fällt ebenso positiv aus: „Einlagen und Kredite sind auch 2020 kräftig gewachsen. Im Falle der Einlagen muss ich, so paradox das für eine Bank klingen mag, sagen: sie sind leider gewachsen.“
Vor einigen Jahren undenkbar, doch inzwischen führe ein Einlagenzuwachs zu höheren Kosten für die Bank. Die Bilanzsumme der Sparda-Bank Ostbayern eG stieg um 5,71 Prozent auf über 3 Milliarden Euro. Die Eigenkapitalausstattung der Bank sei zudem weiterhin sehr stabil.
„Im Kreditgeschäft wurden 2020 neue Kredite in Höhe von 315,5 Millionen Euro vergeben. Insgesamt können wir damit über 1,6 Milliarden Euro an Kundenkrediten ausweisen, was einem Wachstum von 6,1 Prozent entspricht. Unsere Kernkompetenz Baufinanzierung kommt bei den Kunden an. Insbesondere der Zuwachs im Kreditbereich wie auch der vermehrte Abschluss von Ansparplänen im Fondsbereich freuen mich. Hier zeigt sich, dass die Beratungskompetenz der Sparda-Bank Ostbayern bei den Kundinnen und Kunden ankommt und geschätzt wird“ , erklärt stellvertretender Vorstandsvorsitzender Johannes Lechner zu den Vertriebszahlen des Jahres 2020. Mit dem Kundengeschäft im Jahr 2020 sei man daher hochzufrieden. Dies vor allem vor dem Hintergrund, dass die Bank im Jahresverlauf insgesamt zweimal ihre Filialen für den Serviceverkehr aufgrund der Coronalage freiwillig geschlossen hatte.
Das gesellschaftliche Engagement der Sparda-Bank Ostbayern eG wird über den Gewinnsparverein der Sparda-Bank e.V. und die Sparda-Bank Ostbayern-Stiftung dargestellt. Über 700.000Euro fließen so jährlich in die Region. Förderschwerpunkte sind die Bereiche Soziales, Kultur, Bildung, Jugend- und Seniorenhilfe sowie Nachhaltigkeit. So wird zum Beispiel auch im Jahr 2021erneut der Ostbayerische Feuerwehrpreis ausgeschrieben, bei dem Feuerwehren aus der Region ein Gesamtpreisgeld in Höhe von 10.000 Euro gewinnen können. „Das Jahr 2021 wird verstärkt vom Niedrigzinsumfeld in der Bankenbranche bestimmt werden“, erklärt Vorstandsvorsitzender Gruber in seinem Ausblick auf das Jahr 2021. Auch die IT-Umstrukturierung werde die Sparda-Bank Ostbayern im aktuellen Jahr beschäftigen.
Die Pandemie beschleunige die Änderungen des Kundenverhaltens, diesen Änderungen müsse sich die Sparda-Bank anpassen, so Gruber:
Wir stehen vor herausfordernden Zeiten, die durch große Unsicherheiten geprägt sind. Dennoch sind wir zuversichtlich, denn auch im aktuellen Umfeld gewinnen wir neue Kundinnen und Kunden, gerade im Bereich der Baufinanzierungen
In den Regensburger Filialen in der Bahnhofstraße sowie im Donau-Einkaufszentrum wuchsen im Besonderen die vergebenen Kredite.
Ein Zuwachs von 5,1Prozent spricht für eine prosperierende Region wie auch für das Vertrauen der Kunden. Mit einem Zuwachs von 13,7 Prozent ist auch hier das Wachstum der betreuten Fondsvolumen erfreulich stark gestiegen, teils natürlich auch durch Kursanstiege. Aber Fakt ist auch: Die modernen Sparformen kommen bei den Kunden an,
erklärt Lechner.
Sparda-Bank Ostbayern eG/JM