Fr., 07.03.2025 , 10:00 Uhr

Regensburg: Equal Pay Day 2025 setzt auf Entgelttransparenz

Faire Löhne durch Transparenz – unter diesem Motto steht der Equal Pay Day 2025, initiiert von den Business Professional Women Germany. Der Aktionstag macht auf die bestehende Lohnlücke von 16 Prozent zwischen Frauen und Männern aufmerksam. Ein zentraler Anlass ist die bevorstehende Umsetzung der Europäischen Entgelttransparenzrichtlinie in deutsches Recht bis 2026. Diese verpflichtet Unternehmen, ihre Gehaltsstrukturen offenzulegen und nachvollziehbar zu gestalten.

Filmabend im Ostentorkino als Auftakt

Bereits am 25. Februar 2025 veranstaltete das Regensburger Aktionsbündnis Equal Pay Day einen Filmabend im Ostentorkino. Der Equal Pay Day wurde symbolisch vorgezogen, um die Forderung nach geschlechtergerechter Bezahlung zu verstärken. Den Abend eröffneten Ingrid Asche vom BPW Club Regensburg, Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer und Landrätin Tanja Schweiger.

Tanja Schweiger betonte, dass der Fortschritt von einer Lohnlücke von 18 auf 16 Prozent zwar positiv sei, aber noch lange nicht ausreiche. Gertrud Maltz-Schwarzfischer wies auf die gesellschaftlichen Folgen ungleicher Bezahlung hin: „Finanzielle Abhängigkeit erhöht das Risiko von Gewalt in Beziehungen.“

Expertinnen-Talk zur Lohntransparenz

Der gezeigte Film „Keiner schiebt uns weg“ diente als Grundlage für den anschließenden Expertinnen-Talk, moderiert von Dr. Helene Sigloch. Mit dabei waren Katja Ertl (DGB), Cornelia Gammel (creativconcept Regensburg) und Dana Müller (Institut für Arbeits- und Berufsforschung Nürnberg). Diskutiert wurden die aktuellen Herausforderungen in den Unternehmen, der Einfluss gesetzlicher Vorgaben und mögliche Maßnahmen zur Schließung der Lohnlücke.

Cornelia Gammel hob hervor, dass Transparenz eine offene Unternehmenskultur fördere und sowohl den Mitarbeitenden als auch den Unternehmen selbst zugutekomme.

Publikum bringt sich aktiv ein

Das Publikum im gut besuchten Ostentorkino beteiligte sich interaktiv, indem es per Aufstehen oder Sitzenbleiben auf Fragen zur Lohntransparenz antwortete. Das Ergebnis: Viele empfinden die Gehälter in ihrem Umfeld als nicht transparent.

Musikalisch begleitet wurde der Abend von Prosecchor, bevor es beim Get-Together mit Häppchen von Le Marmiton Gelegenheit zum weiteren Austausch gab.

Pressestelle Landratsamt Regensburg / TK

Das könnte Dich auch interessieren

21.09.2026 Tschechien entlastet Autofahrer an der Tankstelle Aufgrund der hohen Energiepreise hat die tschechische Regierung ein Maßnahmenpaket beschlossen, um Autofahrer an der Tankstelle zu entlasten. Vom 1. Oktober an werde wieder ein Preisdeckel für Benzin und Diesel eingeführt, teilte Finanzministerin Alena Schillerova mit. Die Vorgaben sollen täglich aktualisiert werden. Zugleich werde die Verbrauchsteuer auf Diesel auf 8,011 Kronen (33 Eurocent) je Liter 21.09.2026 Regensburg: Ostbayerischer Faschingszug kommt erst 2028 zurück Faschingsfans in Regensburg müssen sich beim großen Umzug noch gedulden: Der Ostbayerische Faschingszug findet auch 2027 nicht statt. Die Narragonia Regensburg nennt organisatorische Gründe und die kurze Faschingssession als Ursache. Dafür soll der Umzug 2028 zum 180-jährigen Jubiläum der Narragonia zurückkehren. Startschuss fällt am 11.11. Die Faschingssession 2026/27 beginnt für die Narragonia am 11. November 21.09.2026 Streetbunnys spenden 41.414,14 Euro an den VKKK Die Streetbunnycrew ist eine Gemeinschaft von Motorradfahrerinnen und Motorradfahrern, die mit ihren auffälligen rosa Hasenkostümen bei Veranstaltungen und Ausfahrten auftritt und dabei Spenden für soziale Projekte sammelt. Ihr Markenzeichen sind die rosa Hasenkostüme– ihr Anliegen ist es, mit gemeinsamen Aktionen Aufmerksamkeit zu schaffen und gleichzeitig Gutes zu tun. Doch die Verbindung zwischen den Streetbunnys und 21.09.2026 Wildenberg: Flammen zerstören Haus – Feuerwehrmann verletzt Bei einem Hausbrand in Wildenberg ist am Freitagnachmittag hoher Schaden entstanden. Die Flammen griffen von einem Gebäudeteil mit angrenzender Werkstatt auf das Wohnhaus über. Der Dachstuhl brannte vollständig aus. Haus nicht mehr bewohnbar Die Bewohner waren nicht zu Hause. Ein Feuerwehrmann erlitt eine Rauchgasvergiftung und kam ins Krankenhaus. Der Schaden liegt im mittleren sechsstelligen Eurobereich.