Mi., 05.08.2020 , 16:12 Uhr

Regensburg: Eine Wagenladung voll Playmobil für Kinderschutzbund

Die Regensburg Arcaden haben dem Regensburger Kinderschutzbund eine Wagenladung voll Playmobil-Artikel gespendet. Die rund 900 Euro dafür sind aus einer Spendenaktion mit Mund-Nase-Masken zusammengekommen. 

„Damit werden unsere Familienpaten bei ihren Besuchen in nächster Zeit viel Freude bereiten“, bedankt sich Maria Göpferich, Geschäftsstellenleiterin des eingetragenen Vereins. Der Gegenwert des Spielzeugs beträgt fast 1.000 Euro. Das Geld war in den Regensburg Arcaden bei einer Spendenaktion während des Corona-Lockdowns zusammengekommen. Der Playmobil-Store in dem Einkaufszentrum hat noch einmal zehn Prozent draufgelegt.

Während des Corona-Lockdowns, als nur Lebensmittelgeschäfte und andere Anbieter des täglichen Bedarfs offen hatten, und in der ersten Zeit nach allgemeiner Geschäftsöffnung haben die Arcaden ihren Besuchern Mund-Nase-Masken angeboten. „Die Masken waren kostenlos. Wir haben als kleine Gegenleistung aber um eine Spende für einen guten Zweck gebeten“, erklärt Center Manager Mirko Fröhlich. So sind rund 900 Euro zusammengekommen. Als Spendenempfänger hat sich das Center mit dem Kinderschutzbund einen kleineren Verein ausgesucht, der wichtige Arbeit für benachteiligte Familien sowie Kinder und Jugendliche mit Problemen leistet.

Rund 30 Männer und Frauen des Vereins engagieren sich ehrenamtlich als Familienpaten. In Zusammenarbeit mit dem städtischen Jugendamt kümmern sie sich um Familien mit Schwierigkeiten. So unterstützen die Paten bei der Kommunikation mit Kindergarten und Schule oder kümmern sich darum, dass die Kinder zum Schwimmunterricht oder der Logopädie kommen. „Wir helfen niederschwellig, bevor das Jugendamt mit offiziellen Maßnahmen eingreift“, erklärt Göpferich, selbst als Patin im Einsatz, die Aufgabe des Kinderschutzbunds. Rund 50 Familien pro Jahr betreuen die Paten. Dabei werden sie in nächster Zeit immer wieder die gespendeten Playmobilfiguren als kleine Geschenke dabeihaben. „Manchmal ist es traurig zu sehen, dass in den Familien kreatives Spielzeug einfach fehlt“, so Göpferich.

Neben den Familienpatenschaften betreibt der Kinderschutzbund in Regensburg zwei Sorgentelefone. Bei Hoffnungsfunken stehen Jugendliche zwischen 16 und 21 Jahren anderen Kindern und Jugendlichen bei Sorgen und Problemen zur Verfügung. Unter der Nummer 116 111 ist das Telefon samstags von 11 bis 20 Uhr besetzt.

Beim Projekt kopfhoch.de können sich Kinder und Jugendliche oberpfalzweit Infos und Hilfe bei persönlichen Problemen holen. Online ist das Projekt rund um die Uhr erreichbar, telefonisch täglich kostenlos von 6 bis 22 Uhr unter 0800 5458668. Der Kinderschutzbund kooperiert hierbei mit dem Mehrgenerationenhaus Amberg.

Schließlich unterstützen Ehrenamtliche des Kinderschutzbunds beim begleiteten Umgang. Dabei begleiten sie Kinder, die zu ihrem Schutz in Pflegefamilien leben, bei der Begegnung mit ihren leiblichen Eltern. Ziel ist, dass die Kinder in einem geschützten Rahmen den Kontakt zu ihren Eltern aufrechterhalten können.

 

 

Pressemitteilung Regensburg Arcaden / MB

Das könnte Dich auch interessieren

21.07.2026 Pentling: Rollstuhlfahrerin sexuell belästigt – Anwohnerin greift ein Eine aufmerksame Anwohnerin hat in Pentling einer Seniorin im Rollstuhl geholfen, die von einem Mann bedrängt wurde. Zeugin merkt sich Kennzeichen Die Zeugin beobachtete den Vorfall am Donnerstagnachmittag auf einem Feldweg und sprach den Mann an. Dieser flüchtete mit einem Kleinkraftrad. Dank des gemerkten Kennzeichens konnte ein Tatverdächtiger ermittelt werden. Nach bisherigen Erkenntnissen soll der 21.07.2026 Regensburg: Frau wird mit Messer attackiert und flüchtet zur Tankstelle Eine 30-jährige Frau ist am frühen Montagmorgen im Kasernenviertel in Regensburg bei einem Messerangriff lebensgefährlich verletzt worden. Die Kriminalpolizei Regensburg ermittelt wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts. Tatverdächtiger in Haft Nach bisherigen Erkenntnissen eskalierte gegen 2 Uhr ein Streit in einer Wohnung. Dabei soll ein 68-jähriger Mann der Frau mit einem Messer in den Bauch 20.07.2026 Regensburg: Häftling für Mord an Mithäftling verurteilt Nach dem gewaltsamen Tod eines Häftlings aus der Justizvollzugsanstalt Straubing ist ein Mithäftling zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Der 43-Jährige attackierte sein Opfer Ende 2024 in dessen Zelle mit Faustschlägen und Fußtritten. Der Mann fiel ins Koma und starb Anfang 2026 in einem Krankenhaus. Die Richter sprachen den Angeklagten des Mordes aus Habgier schuldig und 20.07.2026 Alteglofsheim: Einbruch in Hühnerstall misslingt - Täter gesucht Zwei bislang unbekannte Täter haben in der Nacht auf Sonntag versucht, in einen Hühnerstall in der Adamstraße in Alteglofsheim einzubrechen. Gegen 1.50 Uhr wurden sie dabei beobachtet, wie sie sich mehrere Minuten an dem Stall zu schaffen machten. Schließlich gaben sie ihr Vorhaben erfolglos auf. Am Hühnerstall entstand kein Sachschaden. Der Vorfall wurde am Sonntag