Do., 03.04.2025 , 16:17 Uhr

Regensburg: Drogenfund im Stadtteil Galgenberg – drei Festnahmen

Bei einer Festnahme im Regensburger Stadtteil Galgenberg entdeckt die Polizei Crystal Meth und Marihuana. Drei Personen werden festgenommen, zwei kommen in Haft. Die Kripo ermittelt wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Die Kriminalpolizei Regensburg hat bei einer Festnahme im Regensburger Stadtteil Galgenberg eine erhebliche Menge Drogen entdeckt. In einer Wohnung wurden mehrere hundert Gramm Marihuana sowie Crystal Meth sichergestellt. Insgesamt wurden drei Personen festgenommen, zwei von ihnen kamen in Haft.

Drogenfund beginnt mit Festnahme eines 41-Jährigen

Ausgangspunkt der Ermittlungen war die Festnahme eines 41-Jährigen, gegen den ein Vorführhaftbefehl vorlag. Bei seiner Kontrolle entdeckten die Einsatzkräfte versteckte Betäubungsmittel an seinem Fahrrad. Weitere Hinweise führten die Polizei zur Wohnung eines ebenfalls 41 Jahre alten Bekannten im Stadtteil Galgenberg.

Crystal Meth und Marihuana in Wohnung entdeckt

In der Wohnung trafen die Polizisten auf den Bekannten des Festgenommenen sowie eine 37-jährige Frau. Nach Anordnung durch die Ermittlungsrichterin wurde die Wohnung durchsucht. Dabei fanden die Beamten eine nicht geringe Menge Crystal Meth sowie mehrere hundert Gramm Marihuana. Beide Personen wurden daraufhin vorläufig festgenommen.

Zwei Männer in Haft – Ermittlungen laufen

Alle drei Personen wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Regensburg dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Der bereits gesuchte 41-Jährige wurde direkt in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Auch gegen seinen Bekannten wurde Haftbefehl erlassen – auch er kam in Haft. Die 37-Jährige wurde zwar ebenfalls per Haftbefehl gesucht, dieser wurde jedoch gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt.

Fachkommissariat übernimmt Ermittlungen

Die weiteren Ermittlungen führt das Fachkommissariat für Betäubungsmittel der Kriminalpolizeiinspektion Regensburg. Die drei Verdächtigen erwartet ein Verfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie das neue Konsumcannabisgesetz.

PP Oberpfalz

Das könnte Dich auch interessieren

29.04.2026 Oberpfalz: Polizeipräsidium warnt vor neuer Betrugsmasche „Russische Callcenter“ Das Polizeipräsidium Oberpfalz warnt vor einer neuen Variante des Callcenter-Betrugs. Bei der Masche „Russische Callcenter“ sprechen die Täter gezielt russischsprachige Bürger auf Russisch an. Mit der vertrauten Sprache erschleichen sie sich Vertrauen und drängen ihre Opfer zur Übergabe von Bargeld oder Wertgegenständen. Unter Vortäuschen der klassischen „Unfalllegende“ treten die Täter laut Polizei überwiegend als falsche 28.04.2026 Wörth an der Donau: Tankbetrug an Tankstelle in der Straubinger Straße – Polizei sucht Zeugen In Wörth an der Donau im Landkreis Regensburg kam es am Donnerstagabend zu einem Tankbetrug. 28.04.2026 Regensburg: Autofahrer flieht mit über 200 km/h vor Polizeikontrolle – ohne Führerschein und unter Drogen In der Nacht auf Dienstag wollte sich ein 34-jähriger Autofahrer auf der A3 bei Regensburg einer Polizeikontrolle entziehen – mit drastischen Folgen. 28.04.2026 Regensburg: Unbekannte werfen Scheiben von Schulturnhalle ein Am Wochenende haben Unbekannte die Turnhalle einer Schule in Regensburg beschädigt. Die Polizei ermittelt und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.