Bei Ermittlungen wegen mutmaßlichen Drogenhandels in Regensburg hat die Polizei am Donnerstag zwölf Objekte durchsucht und drei Haftbefehle vollstreckt. Die Verfahren gegen insgesamt zehn Tatverdächtige haben unter anderem Bezüge zum Hauptbahnhof und zur Maximilianstraße.
Bei den Durchsuchungen von Wohnungen und einzelnen Zimmern in Asylunterkünften stellte die Polizei rund 500 Gramm Cannabis, weitere geringe Mengen Drogen, einen gestohlenen E-Scooter und einen niedrigen dreistelligen Bargeldbetrag sicher.
Bei einer Durchsuchung sprang ein 29-jähriger Mann aus dem zweiten Obergeschoss und verletzte sich schwer. Er kam ins Krankenhaus. Die Hintergründe des Fluchtversuchs werden noch ermittelt.
Die Ermittlungsgruppe „BAO Brennpunkt“ (Besondere Aufbauorganisation Brennpunkt) ermittelt seit mehreren Monaten wegen des Verdachts auf gewerbsmäßigen Handel mit Kokain und Cannabis sowie weiterer Delikte.
Drei Tatverdächtige im Alter von 27, 28 und 38 Jahren wurden einem Richter vorgeführt und anschließend in verschiedene Gefängnisse in Bayern gebracht. Ein weiterer Tatverdächtiger war bereits Mitte Juli festgenommen worden. Bei ihm hatte die Polizei rund 50 Gramm Kokain sichergestellt.
PP Oberpfalz/JM