Di., 23.12.2025 , 12:22 Uhr

Regensburg: Drei Geschwister erhalten 1.000. Einbürgerungsurkunde des Landkreises

Drei junge Menschen aus Regenstauf, ursprünglich aus dem Kosovo, haben Grund zur Freude: Sie erhielten die 1.000. Einbürgerungsurkunde, die der Landkreis Regensburg im Jahr 2025 vergeben hat. Alle drei absolvieren derzeit eine Ausbildung in unterschiedlichen Berufen.

Drei Geschwister aus Regenstauf erhalten 1.000. Einbürgerungsurkunde

Arigon, der Jüngste, wird Glaser. Lauresa steht kurz vor dem Abschluss ihrer Ausbildung zur Friseurin, und Rajmonda beendet bald ihre Lehre als Verkäuferin für Schuhe und Lederwaren.

Landrätin Tanja Schweiger betonte bei der Übergabe:

„Unser Landkreis lebt von Menschen, die sich hier engagieren, beruflich Fuß fassen und ihren Weg gehen. Jede Einbürgerung ist ein Zeichen dafür, dass der Landkreis Regensburg ein Ort ist, an dem Menschen ihren Platz gefunden haben.“

Voraussetzungen für die deutsche Staatsbürgerschaft

Für eine Einbürgerung müssen Bewerberinnen und Bewerber mehrere Bedingungen erfüllen. Dazu zählen ein rechtmäßiger Aufenthalt seit mindestens fünf Jahren, Deutschkenntnisse auf dem Niveau B1, Kenntnisse der Rechts- und Gesellschaftsordnung – etwa durch den Einbürgerungstest – sowie die eigenständige Sicherung des Lebensunterhalts.

Alle drei Geschwister erfüllen diese Voraussetzungen und sind nun offiziell deutsche Staatsbürgerinnen und Staatsbürger.

Zahl der Einbürgerungen steigt deutlich

Seit dem Jahr 2020 nimmt die Zahl der Einbürgerungen im Landkreis Regensburg stetig zu. 2024 wurden bereits 1.095 Urkunden ausgestellt. Mit dem seit dem 27. Juni 2024 geltenden neuen Staatsangehörigkeitsrecht ist die Zahl der Anträge weiter gestiegen.

Im bundesweiten Vergleich liegt der Landkreis mit einer Bearbeitungszeit von unter drei Monaten weit unter dem Durchschnitt von sechs Monaten. Möglich macht das ein effizientes Onlineverfahren, das die Abläufe vereinfacht.

Die meisten neu Eingebürgerten stammen aus dem Kosovo, gefolgt von Syrien und der Türkei. Durch die Reform dürfen viele ihre bisherige Staatsangehörigkeit behalten

Beate Geier / TK

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