Fr., 23.02.2024 , 13:23 Uhr

Regensburg: Dom-Glocken läuten am 24.02. für Frieden in der Ukraine

Am Samstag werden um 12 Uhr die Glocken des Regensburger Doms für den Frieden in der Ukraine läuten.

Das Bistum Regensburg beteiligt sich damit an einer europaweiten Initiative. Um 12 Uhr werden am Samstag die Glocken für 10 Minuten läuten, als Zeichen der Trauer, des Mitgefühls und der Solidarität zum 2. Jahrestag des Kriegsbeginns in der Ukraine.

 

Mitteilung Bistum Regensburg

Die Gemeinschaft der Bauverantwortlichen der großen Kathedral- und Domkirchen Europas hat zum 2. Jahrestags des Kriegsbeginns in der Ukraine zum Zeichen der Trauer, des Mitgefühls und der Solidarität zu einem gemeinsamen Glockenläuten aufgerufen. Auch das Bistum Regensburg möchte ein Zeichen für den Frieden setzen. Am morgigen Samstag, den 24. Februar 2024 werden um 12 Uhr alle Glocken der Regensburger Kathedrale St. Peter für 10 Minuten läuten, teilte Dompropst Dr. Franz Frühmorgen nach Rücksprache mit Domcustos Johann Ammer und Domdekan Prälat Dr. Josef Ammer mit.

 

Die Europäische Vereinigung der Dombau-, Münsterbau- und Bauhüttenmeister schreibt dazu:

„Es ist nun schon zwei Jahre her, dass die Attacke von Putins Russland auf das ukrainische Festland begann. Damals haben wir zu einem gemeinsamen Glockenläuten aufgerufen. Das tun wir auch jetzt wieder: Zwei Jahre sind vergangen – und alles ist schlimmer denn je. Wir, die Gemeinschaft der Bauverantwortlichen der großen Kathedral- und Domkirchen Europas von Norwegen bis Malta und von Spanien bis in die Ukraine, möchten erneut an diesen Krieg erinnern: Europa brennt noch immer – wir wollen am Samstag, den 24.02.2022 mittags um 12 Uhr die Glocken unserer Kirchen 10 Minuten läuten lassen. Mit diesem Läuten trauern wir um die Toten, denken wir an die Leidenden und erklären wir uns solidarisch mit den Menschen, die vor dem Krieg fliehen müssen oder den Mut haben, unter Lebensgefahr gegen die Kriegstreiber in ihrem Land zu protestieren. Auch an anderen Enden der Welt toben Kriege und Auseinandersetzungen. Auch an deren Opfer denken wir mit unserem Läuten.“

 

 

Bistum Regensburg / MB

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