Do., 12.03.2020 , 13:00 Uhr

Regensburg: CSU sagt Infostände und Wahlparty ab

Die CSU Regensburg hält sich an die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und des Bayerischen Ministerrates und hat alle Infostände und ihre Wahlparty abgesagt.

„Der Schutz unserer Bürgerinnen und Bürger hat absoluten Vorrang“, erklärte die OB-Kandidatin der CSU, Dr. Astrid Freudenstein. Das Bayerische Kabinett hatte am Dienstag eine Reihe von Maßnahmen beschlossen, die die weitere Ausbreitung des Virus eindämmen sollen und wörtlich erklärt: „ Der Ministerrat bittet zudem jeden Einzelnen, abzuwägen, was ihm im Alltag so wichtig ist, dass er darauf in nächster Zeit nicht verzichten kann.“

„Bei dieser Abwägung sei klar, dass der Schutz der Bevölkerung vor Infektionen wichtiger sein muss als der Kommunalwahlkampf der Parteien“, so der CSU-Kreisvorsitzende, Stadtrat Michael Lehner. Das Robert Koch Institut empfiehlt, durch „gesamtgesellschaftliche Anstrengungen wie die Reduzierung von sozialen Kontakten“ die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen.

Der CSU-Kreisverband Regensburg hat deshalb alle Infostände in den letzten Tagen vor der Wahl und ihre Wahlparty am Sonntagabend im Kolpinghaus gestrichen. Die CSU weist nochmals alle Wählerinnen und Wähler auf die Möglichkeiten der Briefwahl hin. Die Unterlagen können bis Freitag, 13. März, 15 Uhr, angefordert werden – im Krankheitsfall sogar noch am Wahlsonntag.

Pressemitteilung CSU Regensburg

Das könnte Dich auch interessieren

08.07.2026 Regensburg: Stadt setzt am Flaggentag ein Zeichen gegen Atomwaffen Regensburg beteiligt sich auch in diesem Jahr am Flaggentag der Mayors for Peace. Gemeinsam mit rund 600 Städten in Deutschland setzt die Stadt am 8. Juli ein Zeichen für eine friedliche Welt ohne Atomwaffen. Dazu wird am Kohlenmarkt die Flagge der internationalen Organisation gehisst. Regensburg unterstützt Mayors for Peace seit 2015 Die Stadt Regensburg gehört 30.06.2026 Nordspange: Aumer und Rumstadt fordern sorgfältige Prüfung des Bürgerbegehrens Nach der Übergabe der Unterschriften für das geplante Bürgerbegehren gegen die Nordspange fordern der Bundestagsabgeordnete Peter Aumer und Lappersdorfs Erster Bürgermeister Franz Rumstadt eine umfassende Prüfung der rechtlichen Zulässigkeit durch die Stadt Regensburg. Sorgfältige Prüfung gefordert Nach Ansicht von Peter Aumer müsse ein Bürgerbegehren alle gesetzlichen Anforderungen erfüllen. „Direkte Demokratie lebt davon, dass die Bürgerinnen 11.05.2026 München: Urteil gegen Regensburgs Ex-OB Wolbergs erwartet Am Mittwoch (13. Mai) soll im Parteispenden-Prozess gegen den früheren Regensburger Oberbürgermeister Joachim Wolbergs vor dem Landgericht München I das Urteil fallen. Damit geht ein weiteres Kapitel im langjährigen Verfahren um mutmaßliche Vorteilsnahme zu Ende. Die Staatsanwaltschaft fordert eine Haftstrafe von zweieinhalb Jahren wegen neun Fällen der Vorteilsnahme. Die Verteidigung plädiert auf Freispruch – und 27.04.2026 Landkreis Regensburg: Langjährige Bürgermeister im Landratsamt verabschiedet Landrätin Tanja Schweiger würdigte das Engagement der scheidenden Gemeindeoberhäupter und dankte für die enge Zusammenarbeit auf Landkreisebene. Langjährige Bürgermeister verabschiedet Verabschiedet wurden Herbert Heidingsfelder (Gemeinde Alteglofsheim), Hans Thiel (Gemeinde Barbing), Irmgard Sauerer (Gemeinde Brennberg), Diethard Eichhammer (Gemeinde Deuerling), Jürgen Sommer (Markt Donaustauf), Thomas Eichenseher (Gemeinde Duggendorf), Herbert Tischhöfer (Stadt Hemau), Christian Hauner (Markt