Fr., 20.01.2017 , 15:18 Uhr

Regensburg: CSU fordert Hartl-Rücktritt - Statement zu Schaidinger

Die Regensburger Stadt-CSU hat heute den sofortigen Rücktritt des SPD-Fraktionsvorsitzenden Norbert Hartl gefordert. Die SPD müsse die Realität endlich anerkennen, schreibt der CSU Kreisvorsitzende Franz Rieger in einer Mitteilung.

Von den massiven Anschuldigungen in Richtung Ex-OB Hans Schaidinger zeigt sich Rieger massiv überrascht. Man hätte das nicht gedacht. Trotz allem würde es sich bei Wolbergs um eine ganz andere Dimension handeln.

Aus der Pressemitteilung:

Die jetzige CSU hat mit der CSU unter Ära Schaidinger nichts gemein. Wie jeder weiß, haben wir in den letzten Jahren einen schmerzlichen Trennungs- und v.a. Erneuerungsprozess durchlaufen, der dazu geführt hat, dass die CSU Regensburg strukturell, personell und inhaltlich völlig neu aufgestellt ist. Wir sind eine frische, moderne und integre Partei. Deshalb haben wir auch bereits bei Bekanntwerden der SPD-Spendenaffäre Transparenz bewiesen und unsere Wahlkampfspenden offengelegt. Und bzgl. der Vergabe der Nibelungenkaserne darf ich noch einmal erinnern, dass die CSU-Stadtratsfraktion dagegen Rechtsaufsichtsbeschwerde eingelegt hat und daher vom Verdacht der Vorteilsgewährung völlig frei ist. In der Rückbetrachtung muss aber offenbar Hans Schaidingers mediale Demontage von Christian Schlegl im Wahlkampf, der sich ja immer wieder klar gegen jede Form von Klüngelei mit BTT gestellt hat, neu bewertet werden.

Im Übrigen entzieht es sich meiner Kenntnis, wie Hans Schaidinger intern seine Amtsgeschäfte geführt hat. Wie allgemein bekannt ist, hatten wir ein recht angespanntes Verhältnis zueinander. Aber klar ist: Wenn Hans Schaidinger die Vorwürfe nicht entkräften kann, fordere ich ihn zum Parteiaustritt auf.“

Die CSU Regensburg fordert zudem den sofortigen Rücktritt des SPD-Fraktionsvorsitzendem Norbert Hartl von allen Ämtern. „Es ist skandalös, dass er als einer der Hauptstrippenzieher in der SPD-Korruptionsaffäre immer noch im Amt ist!“ betont der CSU Kreisverband. Hartl ist nun auch Beschuldigter in der Korruptionsaffäre, was seit geraumer Zeit offensichtlich und seit heute offiziell bekannt ist.

„Der SPD-Fraktionsvorsitzende Hartl hat mit Wolbergs gemeinsam die Strippen gezogen und muss daher sofort alle seine Ämter als Fraktionsvorsitzender, Stadtrat, Bezirksrat und stellvertretender Bezirkstagsvorsitzender niederlegen!“ fordert der CSU-Kreisverband. „Es ist ungeheuerlich, dass er meint, sich mit einer vorgezogenen Fraktionsvorsitzendenwahl aus der Verantwortung stehlen zu können und dass er alle anderen Ämter behalten kann.“

Über das hilflose Agieren der SPD-Stadtverbandsvorsitzenden Margit Wild herrscht bei der CSU nur Kopfschütteln und völliges Unverständnis: „Margit Wild hat in der gesamten Affäre eine heillose Überforderung und absolute Führungsschwäche an den Tag gelegt. Es ist schockierend, wie sie in dem Sumpf ihrer Partei seit Monaten die Augen komplett vor der Realität verschlossen hat. Was muss eigentlich noch passieren, bis sie endlich ihre Scheuklappen ablegt und in ihrer Partei aufräumt?“ 

 

Hartl soll aus allen Ämtern zurücktreten

Die CSU Regensburg fordert den sofortigen Rücktritt des SPD-Fraktionsvorsitzendem Norbert Hartl von allen Ämtern. „Es ist skandalös, dass er als einer der Hauptstrippenzieher in der SPD-Korruptionsaffäre immer noch im Amt ist!“ betont der CSU Kreisverband. Hartl ist nun auch Beschuldigter in der Korruptionsaffäre, was seit geraumer Zeit offensichtlich und seit heute offiziell bekannt ist.

„Der SPD-Fraktionsvorsitzende Hartl hat mit Wolbergs gemeinsam die Strippen gezogen und muss daher sofort alle seine Ämter als Fraktionsvorsitzender, Stadtrat, Bezirksrat und stellvertretender Bezirkstagsvorsitzender niederlegen!“ fordert der CSU-Kreisverband. „Es ist ungeheuerlich, dass er meint, sich mit einer vorgezogenen Fraktionsvorsitzendenwahl aus der Verantwortung stehlen zu können und dass er alle anderen Ämter behalten kann.“

Über das hilflose Agieren der SPD-Stadtverbandsvorsitzenden Margit Wild herrscht bei der CSU nur Kopfschütteln und völliges Unverständnis: „Margit Wild hat in der gesamten Affäre eine heillose Überforderung und absolute Führungsschwäche an den Tag gelegt. Es ist schockierend, wie sie in dem Sumpf ihrer Partei seit Monaten die Augen komplett vor der Realität verschlossen hat. Was muss eigentlich noch passieren, bis sie endlich ihre Scheuklappen ablegt und in ihrer Partei aufräumt?“ 

Pressemitteilung/MF

Das könnte Dich auch interessieren

27.04.2026 Landkreis Regensburg: Langjährige Bürgermeister im Landratsamt verabschiedet Landrätin Tanja Schweiger würdigte das Engagement der scheidenden Gemeindeoberhäupter und dankte für die enge Zusammenarbeit auf Landkreisebene. Langjährige Bürgermeister verabschiedet Verabschiedet wurden Herbert Heidingsfelder (Gemeinde Alteglofsheim), Hans Thiel (Gemeinde Barbing), Irmgard Sauerer (Gemeinde Brennberg), Diethard Eichhammer (Gemeinde Deuerling), Jürgen Sommer (Markt Donaustauf), Thomas Eichenseher (Gemeinde Duggendorf), Herbert Tischhöfer (Stadt Hemau), Christian Hauner (Markt 02.03.2026 Landkreis Regensburg: U18-Wahl mit digitalem Pilotprojekt erzielt hohe Beteiligung Der Landkreis Regensburg erzielte bei der erstmals auch digital durchgeführten U18-Wahl mit 1.247 abgegebenen Stimmen und einer Wahlbeteiligung von 17,40 Prozent ein über dem bayernweiten Durchschnitt liegendes Ergebnis und setzte damit ein Zeichen für moderne Jugendbeteiligung. 14.02.2026 Bayern: 95 Millionen Euro Hochwasserhilfe von der EU Bayern hat nach dem verheerenden Hochwasser im Juni 2024 rund 95 Millionen Euro aus dem Europäischen Solidaritätsfonds erhalten. Das bestätigte eine Sprecherin des Finanzministeriums auf dpa-Anfrage. Zuvor hatte die „Augsburger Allgemeine“ darüber berichtet. Den Antrag auf die europäischen Hilfen hatte der Freistaat gemeinsam mit Baden-Württemberg gestellt. 95 Millionen Euro aus dem Europäischen Solidaritätsfonds Mit den 22.10.2025 Regensburg/Berlin: Folgt Friedrich Merz der Einladung von Peter Aumer in die Domstadt? Seit vergangener Woche erntet Bundeskanzler Friedrich Merz ordentlich Kritik, wegen einer Aussage zur Migrationspolitik. Bundestagsabgeordneter Peter Aumer reagiert darauf mit einem offenen Brief und einer Einladung nach Regensburg.