Di., 16.06.2020 , 12:38 Uhr

Regensburg: Caritas-Krankenhaus St. Josef ist Uroonkologisches Zentrum

Das Caritas-Krankenhaus St. Josef ist Uroonkologisches Zentrum. Diese höchste Zertifizierungsstufe der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) für urologische Tumoren haben bislang nur rund zehn Kliniken deutschlandweit und zwei bayernweit erreicht. In Süd- und Ostbayern ist die Klinik für Urologie am Caritas-Krankenhaus St. Josef damit Vorreiter.

 

Therapien gegen Krebs werden immer komplexer. Das gilt auch für urologische Krebserkrankungen, also Karzinome an Niere, Harnblase oder Prostata ebenso wie an Hoden und Penis. „Um jedem Patienten die für ihn bestmögliche Therapie zukommen zu lassen, fördert die DKG daher eine Zentralisierung in hochspezialisierten Zentren“, sagt Prof. Dr. Maximilian Burger, Direktor der Klinik für Urologie am Caritas-Krankenhaus St. Josef und Ordinarius des Lehrstuhls für Urologie der Universität Regensburg.

Wer sich als solches zertifizieren lassen will, muss hohe Anforderungen erfüllen. So muss die Klinik mindestens zertifiziertes Prostatakrebszentrum sein und zusätzlich zertifiziertes Nierenkrebs- oder Harnblasenkrebszentrum. Alle drei Zentren sind am Caritas-Krankenhaus St. Josef unter einem Dach vereint.

Zudem müssen Kliniken nachweisen, dass sie über das entsprechende Wissen, Fachpersonal sowie eine adäquate medizintechnische Ausstattung verfügen. Auch Kennzahlen spielen eine wichtige Rolle: Uroonkologische Zentren müssen beispielsweise ein Mindestmaß an Operationen nachweisen. „Darauf legt die DKG besonderen Wert“, so Prof. Burger. Denn Studien würden belegen, dass es einen Zusammenhang zwischen der Zahl der durchgeführten Operationen und dem Behandlungsergebnis gebe – dies gelte besonders bei schweren und komplexen Erkrankungen. „Gerade Blasen- Nieren- und Prostatakrebs sind häufig sehr anspruchsvoll in der Therapie. Hier braucht es erfahrene Spezialisten für die Operation und die medikamentöse Behandlung“, weiß der Experte für urologische Tumoren.

Zertifizierte Zentren unterliegen einer strengen Kontrolle. „Davon profitieren die Patienten, denn so wird unser Qualitätsversprechen regelmäßig extern durch die höchste Instanz hierfür überprüft. Zertifizierungen stellen damit ein Qualitätsmerkmal dar“, erklärt Prof. Burger. „Aber auch wir als Klinik profitieren. Wir sehen, wie wir im Vergleich mit anderen Häusern stehen und können unsere Prozesse stetig verbessern.“ Deshalb nehmen er und sein Team den Aufwand, den so ein Zertifizierungsverfahren mit sich bringt, gern in Kauf.

Das Uroonkologische Zentrum ist Teil des Universitären Onkologischen Zentrums Regensburg (UCCR) sowie des Comprehensive Cancer Center Ostbayern (CCCO).

 

 

Pressemitteilung Caritas-Krankenhaus St. Josef

 

Das könnte Dich auch interessieren

18.03.2026 Regensburg: Osteraktion gegen Schwarzfahren – Hilfe für Menschen in Not 17.03.2026 Regensburg: Wichtigste Informationen zur Oberbürgermeister-Stichwahl Am 22. März 2026 findet die Stichwahl um das Amt der Oberbürgermeisterin beziehungsweise des Oberbürgermeisters zwischen Astrid Freudenstein (CSU) und Dr. Thomas Burger (SPD) statt. Die wichtigsten Fragen und Antworten für Wählerinnen und Wähler hat die Stadt Regensburg zusammengefasst. 17.03.2026 Regensburg: Fehlalarm in der Siemensstraße – doch wer rammte das Polizeiauto? Unfall bei Einsatzfahrt zum Brandalarm Gegen 11:00 Uhr wurde eine Polizeistreife zu einem Brandalarm in die Siemensstraße gerufen. Auf der Anfahrt über den Odessa-Ring kam es an der Ampelanlage zur Straubinger Straße zu einer Berührung zwischen dem uniformierten Einsatzfahrzeug und einem dunkelblauen Mercedes Sprinter älterer Bauart. Aufgrund der Dringlichkeit des Einsatzes setzten die Beamten ihre 17.03.2026 Regensburg: Bis in die Nacht shoppen im Donau-Einkaufszentrum Einkaufsnacht und Modeshows: das erwartet Sie am Freitag im DEZ.