Die Integrierte Leitstelle Regensburg wurde um 2:47 Uhr von der Polizeieinsatzzentrale informiert. Die alarmierten Kräfte der Berufsfeuerwehr Regensburg trafen nur drei Minuten später am Einsatzort ein.
Bereits bei der ersten Erkundung stellten die Einsatzkräfte einen starken Austritt von Brandrauch an der Wohnungstür fest. Ein Atemschutztrupp ging in die Wohnung vor und löschte mit einem C-Rohr den Brand. Wie sich dabei herausstellte, war das Feuer in der Küche ausgebrochen.
Anschließend kontrollierten die Feuerwehrleute den betroffenen Bereich mit einer Wärmebildkamera und führten Nachlöscharbeiten durch.
Durch die massive Rauchentwicklung in der Brandwohnung hatte sich der Rauch auch auf angrenzende Wohnungen ausgebreitet. Diese wurden vorsorglich von der Feuerwehr überprüft.
Im Treppenhaus verhinderten die Einsatzkräfte mit gezielter Überdruckbelüftung, dass sich der Rauch weiter im Gebäude ausbreitete.
Nach rund 30 Minuten konnten die vorsorglich in Sicherheit gebrachten Hausbewohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Die betroffene Brandwohnung selbst ist jedoch durch das Feuer unbewohnbar geworden.
Neben dem Rettungsdienst und der Polizei waren 19 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Regensburg im Einsatz. Der zusätzlich alarmierte Löschzug Altstadt übernahm während der Löscharbeiten die Absicherung des übrigen Stadtgebiets.
Zur Brandursache teilte die Polizei mit, dass derzeit von einem technischen Defekt ausgegangen wird.
PM Amt für Brand- und Katastrophenschutz / FC