Sa., 16.04.2022 , 09:08 Uhr

Regensburg: Brand in Hochhaus endet glimpflich

Ein Großaufgebot an Einsatzkräften musste am gestrigen Karfreitag wegen eines Balkonbrands im Regensburger Westen anrücken. Grund für den Einsatz sei eine brennende Kiste Grillkohle gewesen. Es gibt keine Verletzten.

Der Bericht der Stadt Regensburg:

Ein Großaufgebot an Rettungskräften rückte am Karfreitagvormittag, 15. April 2022, nach der Meldung eines Hochhausbrandes in den Regensburger Westen aus. Es brannte auf einem Balkon, Personen wurden dank des schnellen Eingreifens nicht verletzt.

Um kurz nach 11 Uhr ging in der ILS ein Notruf eines Anwohners am Weinweg ein. Er meldete ein Feuer im 5. Obergeschoss des benachbarten Wohnhauses. Mit der Meldung „Brand im Hochhaus“ wurden daraufhin der um eine zweite Drehleiter ergänzte Löschzug der Berufsfeuerwehr, der Inspektionsdienst sowie die Löschzüge Winzer und Altstadt mit der Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung der Freiwilligen Feuerwehr Regensburg alarmiert. Aufgrund der zu erwartenden hohen Personenzahl im Gebäude rückte auch der Rettungsdienst mit mehreren Rettungswagen, Einsatzleiter, Organisatorischem Leiter und Leitendem Notarzt aus.

Bei Ankunft der Feuerwehr trieb die Besatzung des ersten Rettungswagens bereits vorbildlich die Räumung des Gebäudes voran. Diese wurde nach deren Eintreffen von der Polizei unterstützt, zumal sich nicht alle Bewohner kooperativ verhielten. Alle Betroffenen wurden an einer Sammelstelle zusammengeführt und von der Polizei registriert. Schnell stellte sich heraus, dass keine medizinische Versorgung erforderlich war.

Parallel erkundete die Feuerwehr auf zwei Wegen den Brandort. Während eine Drehleiter von außen in Stellung ging, drang ein Trupp über das Treppenhaus in die betroffene Wohnung vor. Schnell konnte man Entwarnung geben: Auf dem Balkon war es zu einem Kleinbrand gekommen, der durch die Feuerwehr schnell abgelöscht wurde. Die verrauchte Wohnung wurde auf natürliche Beweise belüftet. Aufgrund dieser Lage konnten nicht nur zeitnah erste Kräfte aus dem Einsatz entlassen werden, sondern die Bewohner auch wieder in ihre Wohnungen zurückkehren.

 

Stadt Regensburg/VS

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